Nachrichten und Informationen aus der Barlachstadt Güstrow

Informationsbericht des Bürgermeisters zur Stadtvertretersitzung am 13.02.2014

Eigene Informationen

Europäische Bürger-Initiative "30 km/h - macht die Straßen lebenswert!"

Am 13. November 2013 endete die Unterschriftsaktion. 45.000 Unterschriften sind zusammen gekommen. Die erforderliche 1.000.000 Unterschriften wurde damit nicht erreicht. Diese Marke haben bisher nur 3 der 19 Begehren überhaupt erreicht. Die gesammelten Unterschriften sollen jetzt von den zuständigen nationalen Behörden beglaubigt werden. Mit dem offiziellen Ergebnis wird die Bürgerinitiative an die EU herantreten - vielleicht mit einer Übergabe an das neue Europäische Parlament, nach der Wahl im Mai 2014. Das Parlament hat jedenfalls schon signalisiert, dass es sich durchaus auch für Bürgerinitiativen interessiert, die die 1-Millionen-Hürde nicht geschafft haben, aber zu Ende durchgeführt wurden. 

GüstrowSchau 2014

Die 8. GüstrowSchau findet am Wochenende des 1./2. März 2014 in der Zeit von 10:00 Uhr – 17:00 Uhr in der Sport- und Kongresshalle Güstrow statt. Für das Jahr 2014 haben die Veranstalter einen neuen Bereich in die Messe integriert. Das Motto der Messe lautet „Wirtschaft und Tourismus“. Hintergrund dafür ist die Integration des 5. Tourismustages in die GüstrowSchau. Die Barlachstadt Güstrow präsentiert sich mit eigenem Stand neben den städtischen Töchtern, den Stadtwerken und der WGG. Es werden die „Erlebnisvielfalt Inselsee“, Verkaufsobjekte in der Altstadt, Bau- und Gewerbegrundstücke und touristische sowie kulturelle Höhepunkte für das Jahr 2014 vorgestellt. Die Barlachstadt Güstrow tritt auch als Ausbildungsbetrieb mit seinen Ausbildungsangeboten auf. 

Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“

Die Barlachstadt Güstrow hat in dem bundesweiten Wettbewerb der Oskar-Patzelt-Stiftung für den „Großen Preis des Mittelstandes“ die Unternehmen NAWARO BioEnergie Park Güstrow GmbH und die KMG Klinikum Güstrow GmbH nominiert. „Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis“ wird 2014 bereits zum 20. Mal ausgeschrieben. Mit dem Preis werden jährlich drei Preisträger und fünf Finalisten aus 12 Wettbewerbsregionen als erfolgreichste mittelständische Unternehmen ausgezeichnet.  

Ausschreibung „-Kombiniert mobil Verkehrsträger vernetzen“

Die Barlachstadt Güstrow hat sich im September 2013 an einer Ausschreibung der Initiative "Kombiniert mobil - Verkehrsträger vernetzen" des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung M-V beteiligt. Gegenstand des eingereichten Antrags waren die Untersuchung der Defizite des Umweltbahnhofs Güstrow und die Möglichkeiten zur Verbesserung der Vernetzung des Haltepunktes „Priemerburg“. Das Ministerium hat nun mitgeteilt, dass das eingereichte Projekt trotz schlüssigem Konzept nicht ausgewählt wurde. Die Begründung ist laut Ablehnungsbescheid die fehlende Innovation durch die geplante Vernetzung über den klassischen Verkehrsknoten „Bahnhof“ hinaus. 

AG Einzelhandel/Dienstleistung

Am 22.01.2014 hatte die AG Einzelhandel/Dienstleistung alle Innenstadthändler zu einer Versammlung in das Güstrower Bürgerhaus eingeladen. Themen waren u. a. ein Rückblick auf die Aktivitäten im Jahr 2013 und ein Ausblick auf 2014. Die Güstrower Einzelhändler stimmten sich zu den Terminen für das Brunnenfest und zur Einkaufsnacht ab. Der Termin für das Brunnenfest ist der 4. Mai 2014.

Die Einkaufsnacht findet am 13. September 2014 statt und der Güstrower Weihnachtsmarkt ist vom 10. - 21. Dezember 2014 geplant. 

Projekt „Virtualisierung der Güstrower Innenstadt“

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat mit dem Projektaufruf "Stadtentwicklung und Wirtschaft" nach beispielhaften Projekten für eine innovative Stadtentwicklung gesucht. Aus mehr als 160 Interessensbekundungen wurden 20 Pilotprojekte ausgewählt. Die Barlachstadt Güstrow ist mit Projekt „Virtualisierung der Güstrower Innenstadt“ eines dieser Projekte. Mit dem Projekt wird beabsichtigt, für die Einzelhändler der Güstrower Innenstadt ein internetbasiertes, interaktives Präsentations- und Informationssystem aufzubauen, in dem das reale Handelsangebot der Innenstadthändler in Kombination mit verschiedenen Serviceleistungen im Internet, also virtuell abgebildet wird. Die bestehende Internetseite der GüstrowCard, bei der die Mehrzahl der Güstrower Innenstadthändler als Partner angeschlossen sind, ist Ausgangspunkt der digitalen Plattform. Partner des Projektes sind neben der GüstrowCard die Regiopolregion Rostock, die IHK zu Rostock sowie die eBusiness-Lotsen Mecklenburg-Vorpommern.  

Archiv „Heinrich Benox“

Im Jahre 2013 sind im Stadtarchiv „Heinrich Benox“ 445 Benutzer betreut worden. Zum einen waren dies Direktnutzer, die die ermittelten und bereitgestellten Akten, historische Unterlagen, Karten, Pläne und andere Dokumente durch persönliche Einsichtnahme auswerteten. Zum anderen beinhaltet die Gesamtnutzerzahl auch die schriftliche Auskunftserteilung zu den verschiedensten Themen. Hierbei ist besonders zu bemerken, dass sich die Auskunftsersuchen besonders im Bereich der genealogischen Forschung und Ermittlung im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt haben. Besondere Förderung und Unterstützung erfuhr wiederum die heimatkundliche Forschung (u. a. Güstrower Sportchronisten e.V., Chronikgruppe Mühl Rosin), deren Mitglieder den historischen Zeitungsbestand des Archivs als Materialquelle nutzten.

Abgeschlossen werden konnte im Jahre 2013 das Projekt „Sicherheitsverfilmung der Sammlung Historische Zeitungen Güstrows“. Durch diese Maßnahme ist die Langzeitarchivierung des Zeitungsbestandes gesichert worden. Den Nutzern steht nun über einen Mikrofilmscanner uneingeschränkt der Zeitungsbestand von 1817 bis 2012 für zeitgemäße Forschungs- und Recherchezwecke zur Verfügung.

Museum der Barlachstadt Güstrow

Innerhalb der Museumsreihe „Schätze aus dem Depot“ werden im Erdgeschoss historische Kaffeemühlen aus dem Bestand des Hauses gezeigt. Das älteste Objekt der Sammlung, ein Kaffeeröster mit Herdeinsatz, stammt dabei aus der Zeit um 1870, das jüngste Objekt dagegen aus den 1970er Jahren - die elektrische Kaffeemühle, Typ STRAUME, die damals in Riga für die Haushalte in der DDR produziert wurde. Kaffeemühlen gehören bis heute zu den Favoriten unter den Sammelobjekten aus alten Küchen. Nicht zuletzt verbinden sich damit auch Erinnerungen an die eigene Kindheit. Das erste Kaffeehaus in Deutschland öffnete 1673 in Bremen. Bedeutende deutsche Kaffeemühlenproduzenten waren zum Beispiel Peter Dienes (P.D.) aus Remscheid (gegr. 1869), Zassenhaus aus Solingen (gegr. 1867), W. Leinbrock aus Bad Gottleuba (gegr. 1868), Leistner-Werke aus Chemnitz (gegr. 1871).

Im Flurbereich des Obergeschosses zeigt das Güstrower Stadtmuseum eine Auswahl von Zeichnungen aus der Sammlung Otto Vermehren. Mit dem künstlerischen Nachlass Vermehrens gelangten auch über 400 Zeichnungen in den Besitz des Museums. Die Arbeiten entstanden hauptsächlich im Zeitraum von 1911 bis 1913. Vermehren erweist sich auch auf dem Gebiet der Zeichnung als ein exzellenter Porträtist. Seine Bildnisse spiegeln auf feinfühlige Weise den momentanen Zustand der Modelle wieder. 

Städtische Galerie Wollhalle

Noch bis zum 16. Februar 2014 wird in der Städtischen Galerie Wollhalle die Ausstellung mit Malerei und Grafik von Claus Müller-Schloen gezeigt. Der Künstler, der an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig eine fundierte Ausbildung erhielt, gehört zu den wichtigen Vertretern der Leipziger Schule. Die Präsentation stellt eine Retrospektive seines Gesamtschaffens aus über drei Jahrzehnten dar. Claus Müller-Schloen lebt und arbeitet seit 1991 in Alt Schloen bei Waren/Müritz.

Den vollständigen Bericht lesen Sie hier

Anlagen

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

 

  •