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Bürger lehnen die Einrichtung einer teilweisen Einbahnstraße in der Weinbergstraße ab

Bei der Stadtverwaltung sind Stimmabgaben von 509 Bewohnern aus dem Untersuchungsraum eingegangen. Davon stimmten 42 (8,2 %) für den Verkehrsversuch und 467 (91,8 %) dagegen. Insgesamt gaben 382 Haushalte aus dem Untersuchungsraum ein Votum zu dem vorgeschlagenen Verkehrsversuch „Einrichtung einer Einbahnstraße“ auf einem Teilabschnitt der Weinbergstraße ab. Davon sprachen sich 354 Haushalte (92,7 %) gegen den Verkehrsversuch aus. Für den Verkehrsversuch stimmten 28 Haushalte (7,3 %). Ein mehrmaliges Votum für bzw. gegen die Einrichtung einer Einbahnstraße durch die Abgabe von mehrfachen Meinungsäußerungen per Mail bzw. auf Unterschriftenlisten wurde im Zuge der Auswertung ausgeschlossen.

Da eine Vielzahl der Meinungsäußerungen auch durch verschiedene Personen aus den Haushalten erfolgte, lässt sich die Auswertung auch anhand der zu Wort gemeldeten Bewohner vornehmen.

Mit der Kindertagesstätte, der Freien Schule, dem Seniorenpflegeheim der AWO, einem Bäckerladen, einem Getränkemarkt und einer Gaststätte befinden sich im Untersuchungsraum Einrichtungen, welche Zielverkehre aus dem sonstigen Stadtgebiet und dem Umland erzeugen. Nutzer und Beschäftigte dieser Einrichtungen haben neben den unmittelbar betroffenen Bewohnern des Untersuchungsraumes ebenfalls die Möglichkeit zu einer Meinungsäußerung genutzt. Aus dem sonstigen Stadtgebiet und dem Umland der Barlachstadt sind insgesamt 135 Meinungsäußerungen eingegangen, welche über Unterschriftenlisten in der Kindertagesstätte und in der Bäckerei sowie direkt per Mail der Stadt zugingen. Dieses Votum fiel durchgehend mit einem „Nein“ zum Verkehrsversuch aus.

Über das Ergebnis der Befragung wird der Fachausschuss für Bau- und Verkehr in seiner nächsten Sitzung informiert.

In der Umsetzung befinden sich noch die geplanten Änderungen in der überörtlichen wegweisenden Beschilderung des Straßenbauamtes als Baulastträger der Landes- und Bundesstraßen. Von dieser Maßnahme erhofft sich die Verwaltung eine Entlastung im Vorrangstraßennetz durch die konsequente Führung des übergeordneten Verkehrs auf den Landes- und Bundesstraßen.

Abzuwarten bleiben auch die Ergebnisse der Rebus GmbH zu Änderungen des künftigen Angebotes im Stadtbusverkehr der Linie 201 durch den Untersuchungsraum. Hier werden derzeit konkrete Planungen vorbereitet.

Im Stadtanzeiger September 2015 sowie auf der Internetseite der Barlachstadt hatte die Stadtverwaltung die Bewohner im Untersuchungsraum Goldberger Viertel, Magdalenenlust und Fischerweg gebeten, ein Votum für oder gegen die Einrichtung einer Einbahnstraße auf der Weinbergstraße als Verkehrsversuch abzugeben. Der Vorschlag bezog sich auf den Abschnitt von der Einmündung Pustekowstraße in Richtung des Kreisverkehrs Clara-Zetkin-Straße bis zur Einmündung der Straße Beim Wasserturm.

 

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