Nachrichten und Informationen aus der Barlachstadt Güstrow

Ausblick auf das Jahr 2014

„Zukunft hat in Güstrow Tradition.“

Bürgermeister Arne Schuldt

Besondere Veranstaltungshöhepunkte des Jahres 2014 in der Barlachstadt werden das 200. Geburtstagsjubiläum von John Brinckman und das 25-jährige Städtepartnerschaftjubiläum mit unserer Partnerstadt Neuwied sein.

Drei wichtige Schulbauvorhaben werden im Jahr 2014 fertig gestellt. Zum Einen ist das die Domschule als Haus III für das John-Brinckman-Gymnasium. Zum Anderen soll mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 die Grundschule „Georg Friedrich Kersting“ wieder den Schulbetrieb am Heiligengeisthof aufnehmen. Ebenfalls zum Beginn des Schuljahres 2014/2015 ist der Umzug der „Schule am Hasenwald“ in die Hafenstraße geplant. Dazu wird das Gebäude der Wossidlo-Schule umgebaut und modernisiert. Das DRK wird mit dem Hortneubau am gleichen Standort das Angebot für die Grundschüler abrunden. Für die Regionale Schule „Thomas Müntzer“ gilt es im Jahr 2014 die Planungen für die Sanierung und den Anbau voranzutreiben.

Die größten Straßenbauvorhaben 2014 mit erheblichen Einschränkungen für die Güstrower Bürger bleiben der Ausbau der B 103/104, der 2. Abschnitt der Schnoienstraße zwischen Tiefetal und Armesünderstraße und der 2. Abschnitt Elisabethstraße.

Besondere Schwerpunkte in der Altstadtsanierung im Jahr 2014 sind die Sanierung des Gebäudekomplexes Gleviner 23 – 25 und der Domstraße 6, die Neubebauung Gleviner Straße 14, 16 und Lange Straße 26 sowie die Fertigstellung Pferdemarkt 17/18 und „Sonnenhof“ in der Armesünderstraße.

Für das Projekt „Erlebnisvielfalt Inselsee“ geht es an die Planung für den 3. Themenbereich, der die Wegeführung rund um den Inselsee beinhaltet.

Wer investieren will, muss auch bezahlen! Entsprechend dem Beschluss der Stadtvertretung wurde erstmals ein Doppelhaushalt zur Beschlussfassung vorgelegt. Der Ergebnishaushalt weist 2014 ein Defizit von 4,8 Mio. € und 2015 ein Defizit von 3,7 Mio. € aus. In beiden Jahren sind hierfür die Abschreibungen, die die Stadt, wie auch viele andere Kommunen, nicht erwirtschaften kann, die wesentliche Ursache. Im Finanzhaushalt ist der Saldo der laufenden Ein- und Auszahlungen 2014 negativ - aber im Haushaltsjahr 2015 positiv. Der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit ist in 2014 ebenfalls negativ, kann aber aus jetziger Sicht durch liquide Mittel aus den Vorjahren ausgeglichen werden, so dass die Stadt die Investitionen mit nur einer zweckgebundenen Kreditaufnahme für die Sanierung der Domschule realisieren kann.

Gestatten sie mir an dieser Stelle noch einige Anmerkungen zur Kreisumlage – ein immer wieder viel diskutiertes Thema von großer finanzieller Bedeutung – nicht nur für die Barlachstadt Güstrow. Grundlage für die Haushaltsplanung der Stadt bildet das beschlossene Haushaltssicherungskonzept des Landkreises Rostock, wonach die Kreisumlage ein Gesamtaufkommen für den Landkreis von 69,5 Mio. € sicherstellen soll. Dies bedeutet für die Barlachstadt eine absolute Erhöhung der Kreisumlage auf 9,2 Mio. €. Ich appelliere an dieser Stelle an alle Mitglieder des Kreistages: Bewahren Sie Augenmaß bei der Festlegung der Kreisumlage und wägen sie zwischen den Interessen des Landkreises und den Interessen der Gemeinden sorgfältig ab, damit nicht eine Seite auf der Strecke bleibt. Die Auszahlungen im Finanzhaushalt 2014 in Höhe von ca. 37,8 Mio. € werden von drei großen Ausgabenblöcken geprägt:

  • Investitionen ca. 5,6 Mio. €
  • Personalkosten ca. 11 Mio. €
  • Kreisumlage ca. 9,2 Mio. €

Trotzdem kann sich die Barlachstadt noch freiwillige Ausgaben in Höhe von 2.1 Mio. € leisten. Dies geht nur, weil Stadtvertretung und Stadtverwaltung seit Jahren um eine sparsame und verantwortungsvolle Haushaltsführung bemüht sind. In diesem Sinne wünsche ich mir eine konstruktive Diskussion in den Ausschüssen, die es uns ermöglicht, den Doppelhaushalt der Stadt im Februar zu verabschieden.

Arne Schuldt

Kontakt:
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Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
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