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Güstrower Stadtmuseum zeigt neue „Schätze aus dem Depot“

Foto: Gemälde von Carl Malchin, Titel "Küstenlandschaft mit Fischern", 1890

Das Stadtmuseum Güstrow präsentiert aus dem kunstgeschichtlichen Sammlungsbestand ein Gemälde von Carl Malchin (1838 - 1923), einem der wichtigsten Landschaftsmaler Mecklenburgs im 19. Jahrhundert.

Biografie

Carl Malchin wurde am 14. Mai 1838 in Kröpelin bei Rostock geboren. Nach Beendigung der Schule folgte eine Lehre bei einem Landvermesser in Schwaan. Von 1860 bis 1862 schloss sich ein Studium der Geodäsie am Polytechnikum in München an. Nach bestandenem Examen war Carl Malchin als Vermessungsingenieur in Schwerin tätig. Durch seine berufliche Tätigkeit kam Carl Malchin viel in Mecklenburg herum. In seiner Freizeit zeichnete und malte er die mecklenburgische Landschaft und ihre Bewohner.

1873 erregte er durch seine Bilder die Aufmerksamkeit von Theodor Schloepke, Konservator der Schweriner Großherzoglichen Gemäldegalerie. Er vermittelte den Kontakt zum Mecklenburgischen Großherzog, der Carl Malchin mit einem Stipendium und einer Ausbildungsbeihilfe für die Großherzogliche Kunstschule zu Weimar ausstattete. Carl Malchins Studienzeit in Weimar währte bis 1878. Danach kehrte er in seine Heimat zurück, wo Carl Malchin ab 1882 als Nachfolger Theodor Schloepkes Konservator der Großherzoglichen Gemäldegalerie in Schwerin wurde. 1892 erfolgte seine Ernennung zum Professor. Carl Malchin starb am 23. Januar 1923 in Schwerin-Ostorf.

Für Rückfragen steht Ihnen gern Frau Iris Brüdgam, Stadtmuseum, Franz-Parr-Platz 10, Güstrow unter der Tel. 03843 769-122 zur Verfügung. 

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
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