Nachrichten und Informationen aus der Barlachstadt Güstrow https://www.guestrow.de Aktuelles aus der Barlachstadt Güstrow de Barlachstadt Güstrow Sun, 05 Feb 2023 21:28:29 +0100 Sun, 05 Feb 2023 21:28:29 +0100 TYPO3 news-1189 Fri, 03 Feb 2023 10:34:07 +0100 „Die Freischützdenker“ am 17. Februar 2023 im Stadtmuseum Güstrow https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1189&cHash=d31070ed411aadc3dd2d5eb4161973ed Einladung zum Silhouettentheater über die Entstehung der ersten deutschen Oper

Das Stadtmuseum Güstrow, das in seiner umfangreichen Theaterzettelsammlung viele Zeugnisse des reichen Güstrower Theaterlebens im 19. Jahrhundert verwahrt - darunter Plakate der Aufführungen der Oper „Der Freischütz“ – lädt am 17. Februar um 19:00 Uhr zu einer Vorstellung des Silhouettentheaters von und mit Benjamin Löffler und Teresa Benzner ein.

Im Allgemeinen wird häufig beklagt, dass die Leute heutzutage so viel Zeit am Bildschirm verbringen. Dabei ist die Faszination für Bildschirme gar nicht so neu. Im 19. Jahrhundert erfreuten sich die Flatscreens der kleinen Schatten- bzw. Scherenschnitttheater großer Beliebtheit. In den Salons der kunstliebenden Bürger gehörte solche Unterhaltung neben der Hausmusik an dunklen Winterabenden zum guten Ton. Selbst Goethe schrieb gelegentlich kleine Stücke für die häuslichen Schattentheatervorstellungen seiner Freunde. Benjamin Löffler hat in Anlehnung an diese Tradition ein Format kreiert, das den Zauber der kleinen Papierbildschirme eindrucksvoll erlebbar macht.

Auch Nicht-Opernfans werden überrascht sein, was für großes Kino in so kleinem Format möglich ist. In dem Stück „Die Freischützdenker“ geht es um die Entstehungsgeschichte der ersten deutschen Oper. Erleben Sie Carl Maria v. Weber (Teresa Benzner) und Carl Graf v. Brühl (Benjamin Löffler).

Um Voranmeldung wird gebeten 03843 681023. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Künstler sind erwünscht.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Stadtverwaltung Güstrow
Abteilung Marketing, Kultur, Tourismus
Frau Zucker, Franz-Parr-Platz 10
18273 Güstrow, Telefon 03843 769-163
E-Mail: barbara.zucker@guestrow.de

]]>
RSS
news-1188 Fri, 03 Feb 2023 07:49:35 +0100 Amtliche Bekanntmachung - Antrag auf Änderungsgenehmigung bzgl. der Änderung des BioEnergie Park „Güstrow“ der EnviTec Bioenergie Güstrow GmbH am Standort 18273 Güstrow vom 6. Januar 2023 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1188&cHash=81af8d647742914c313dcdfe5692c84b Die EnviTec Bioenergie Güstrow GmbH plant die Änderung des BioEnergie Park „Güstrow“ am Standort Am Langen
Bruch 1, 18273 Güstrow, Gemarkung Suckow, Flur 1, Flurstücke 172/7, 172/5, 170/8, 170/6, 170/5, 170/4, 169/1 und
hat hierzu eine Änderungsgenehmigung sowie die Zulassung des vorzeitigen Beginns bzgl. Errichtung der LCO2-An-
lagenteile und -Gasfüllanlagen, Errichtung der LNG-Gasfüllanlage inkl. der Strahlungsschutzwand, Errichtung von
zwei Trafostationen, Rückbau aller Anlagenteile der Feuerungsanlage, Errichtung der BHKW 4 und 5 inkl. Anlagen-
peripherie und Errichtung einer Trafostation beantragt.

Für das Vorhaben ist eine Genehmigung nach dem BImSchG in Verbindung mit Nummer 8.6.3.1GE des Anhang 1 der
Vierten Verordnung zur Durchführung des BImSchG erforderlich und ein Genehmigungsverfahren nach § 10 BImSchG durchzuführen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung richtet sich nach § 10 Absatz 3 und 4 BImSchG und §§ 8ff.
der Neunten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.
Antrag und Antragsunterlagen sowie die bereits vorliegenden entscheidungserheblichen behördlichen Stellungnahmen zum Vorhaben können in der Zeit vom 30. Januar 2023 bis einschließlich 28. Februar 2023 wie folgt eingesehen werden:

  • Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg

Zimmer 4.20, An der Jägerbäk 3, 18069 Rostock, Tel.-Nr.: 0385 58867512
Mo.: 8:00 - 16:00 Uhr
Di.: 8:00 - 17:00 Uhr
Mi.: 8:00 - 16:00 Uhr
Do.: 8:00 - 17:00 Uhr
Fr.: 8:00 - 13:00 Uhr

  • Barlachstadt Güstrow, Stadtentwicklungsamt

Baustraße 33, 18273 Güstrow, Flur des 4. OG
Mo.: 9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr
Di.: 9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
Do.: 9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr
Fr.: 9:00 – 12:00 Uhr
Zusätzlich können telefonisch Termine unter 03843 769-437 vereinbart werden.

Einwendungen gegen das Vorhaben können ab dem ersten Tag der Auslegung bis einschließlich 31. März 2023
schriftlich oder per E-Mail (StALUMM-Einwendungen-A5@stalumm.mv-regierung. de) bei den o. g. Behörden erho-
ben werden. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen für das Genehmigungsverfahren ausgeschlos-
sen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

Die vollständige Bekanntmachung lesen Sie bitte ab Seite 4 im Amtlichen Anzeiger vom 23.01.2023 hier!

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1187 Tue, 31 Jan 2023 15:25:46 +0100 Aufhebung der Schutzzone und Festlegung Überwachungszone bezüglich des Geflügelpestausbruches in der Nachbargemeinde Gutow https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1187&cHash=568110a75151d9315bf33f76218dc1dd Auszug aus der Allgemeinverfügung des Landkreises Rostock, Veterinär und Lebensmittelüberwachungsamt, vom 27.01.2023:

Auf der Grundlage des § 49 Absatz 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Mecklenburg -Vorpommern (VwVfG M -V) in der Fassung der Bekanntmachung vom 06. Mai 2020 (GVOBI. M N S. 410) in Verbindungmit § 44 Absatz 2 Satz 1 Nr. 6 Buchstabe a) und § 44 Absatz 3 Satz 1 der Geflügelpestverordnung(GeflPestV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Oktober 2018 (BGBI. I S. 1665, ber. S. 2664)wird Folgendes erlassen:

1. Die Allgemeinverfügung bezüglich des Geflügelpestausbruches in 18276 Gutow vom 09.01.2023 zum Schutz gegen die Geflügelpest wird insoweit widerrufen, dass die darin festgelegte Schutzzone
hiermit aufgehoben wird.

2. Das folgende Gebiet wird als Geflügelpest-Überwachungszone (Beobachtungsgebiet) festgelegt:

o Amt Güstrow-Land
• Gemeinde Gutow mit den Ortsteilen: Gutow, Bülow und Badendiek
• Gemeinde Mühl Rosin mit dem Ortsteil Bölkow
o Barlachstadt Güstrow
• , Stadt Güstrow mit den Gebieten Bauhof, Südstadt, Magdalenlust und Schöninsel

Die in der Allgemeinverfügung vom 09.01.2023 festgelegte Überwachungszone (Beobachtungszone) und die dazugehörigen Anordnungen sind von diesem Widerruf nicht betroffen und bleiben weiterhin bestehen.

 

Die komplette Allgemeinverfügung vom 27.01.2023 ist auf der Internetseite des Landkreises Rostock veröffentlicht und einsehbar unter landkreis-rostock.de/de/bekanntmachungen.html.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1186 Fri, 20 Jan 2023 11:15:19 +0100 Güstrow ist anerkannter „Tourismusort“ https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1186&cHash=33460a3042f86ce0d9c6176f4f2170c7 Am 18. Januar 2023 nahm der Bürgermeister der Barlachstadt Güstrow die Urkunde als Tourismusort durch den Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, Reinhard Meyer, in Empfang.
Güstrow hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an der Steigerung der Attraktivität für den Tourismus gearbeitet. Der Wildpark-MV, die Ernst Barlach-Museen, das Freizeit- und Erholungsbad Oase Güstrow, das sich in der Sanierung befindende Renaissance-Schloss, die gotischen Backsteinkirchen, Museen, Galerien und das Ernst-Barlach-Theater sowie ein vielfältiges Spektrum an erlebnisreichen Naturgegebenheiten prägen die Barlachstadt und verleihen ihr als Tourismusstandort eine hohe Attraktivität.
Mit dem am 18. Januar 2023 verliehenen Titel „Tourismusort“ wurde diesen Bemühungen Rechnung getragen. In Zukunft sind die der Anerkennung zugrunde liegenden Qualitätskriterien Wegweiser zum weiteren Ausbau der Angebote. Möglichkeiten wie die Digitalisierung oder technische Innovationen eröffnen touristischen Anbietern neue Angebotsfelder und revolutionieren den Arbeitsalltag. Diese und weitere Veränderungen stehen im Fokus der zukünftigen touristischen Entwicklung Güstrows und sollen entsprechend befördert werden.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1185 Wed, 18 Jan 2023 11:12:27 +0100 Erschließungsarbeiten für den Stahlhof beginnen am 30.01.2023 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1185&cHash=6f54b7ae69a259dae7946c5bcdc38d9b Ab Montag, dem 30.01.2023, beginnen die Erschließungsarbeiten für den Stahlhof.

Das gemeinsame Vorhaben der Stadtwerke Güstrow GmbH, des Städtischen Abwasserbetriebes Güstrow und der Barlachstadt Güstrow umfasst die Medienversorgung, die Kanalbauarbeiten, die Baustraßen sowie das Kabel für die Straßenbeleuchtung. Den Zuschlag für die Ausführung der Bauleistungen hat die Firma MEA Tief- und Rohrleitungsbau Güstrow erhalten.

Mit dem Beginn der Bauarbeiten wird der eingezäunte Interims-Parkplatz auf dem Stahlhof gesperrt. Die Parkplätze direkt an der Straße sind nicht betroffen. Fahrzeugführer werden daher gebeten, auf andere Parkplätze z. B. im Paradiesweg auszuweichen.

Während der Bauzeit wird es zudem auch für die Anlieger der Eisenbahnstraße und Grabenstraße zeitweise zu Einschränkungen kommen. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer sowie betroffene Bürgerinnen und Bürger die Beschilderung auf dem Parkplatz zu beachten und für die Einschränkungen um Verständnis.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1184 Tue, 17 Jan 2023 16:35:25 +0100 Städtebauliche Sanierungsmaßnahme „Schweriner Vorstadt“ - Freiwillige und vorzeitige Ablösung des Ausgleichsbetrages https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1184&cHash=b532aff557ccda3544bf7052f014cec5 Die Satzung zur förmlichen Festlegung des Sanierungsgebietes Schweriner Vorstadt wurde am 30.09.2004 beschlossen und mit ihrer Veröffentlichung im Stadtanzeiger am 01.11.2004 rechtskräftig.
Seitdem hat sich das Gebiet positiv verändert. Grundstücks­eigentümer und Einwohner profitieren von den Verbesserungen im Gebäudebestand sowie der Umgestaltung und Aufwertung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze.
Der Gesetzgeber sieht vor, in förmlich festgesetzten Sanierungsgebieten nach Abschluss der Gesamtsanierungsmaßnahmen Ausgleichsbeträge zu erheben. Ausgleichsbeträge im Rahmen der städtebaulichen Sanierung dienen dem Zweck, neben Bund, Land und Kommunen auch die Grundstückseigentümer an den Aufwendungen für die Sanierung zu beteiligen. Der Ausgleichbetrag ist demzufolge der Anteil des einzelnen Grundstückseigentümers an den Kosten der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme. Dieser entspricht dabei der durch die städtebauliche Sanierungsmaß­nahme als Ganzes herbeigeführten Erhöhung des Bodenwertes des betroffenen Grundstücks.
Die Beteiligung der Eigentümer ergibt sich zum einen aus der Verpflichtung des Baugesetzbuches und zum anderen auch aus dem Grundgesetz, das im Artikel 14 privates Eigentum nicht nur mit Rechten, sondern auch mit Pflichten verbindet. Eine zusätzliche Belastung der Grundstückseigentümer stellen die Ausgleichsbeträge nicht dar, da innerhalb des Sanierungsgebietes „Schweriner Vorstadt“ für die Dauer der Sanierungsmaßnahme die sonst üblichen Erschließungsbeiträge im Sinne des § 127 BauGB sowie Anliegerbeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz Mecklenburg-Vorpommern nicht erhoben werden.
Die Ausgleichsbeträge werden üblicherweise mit Abschluss des Sanierungsverfahrens, d. h. nach der Aufhebung der Sanierungssatzung durch Beschluss der Stadtvertretung, fällig und per Bescheid durch die Stadt erhoben. Der Gesetzgeber eröffnet jedoch die Möglichkeit, den Eigentümern vor Aufhebung der Sanierungssatzung eine vorzeitige Ablösung nach § 154 BauGB mit der Gewährung eines Verfahrensabschlages anzubieten.

Die Sanierungssatzung „Schweriner Vorstadt“ wird gemäß Beschluss VII/0737/22 der Stadtvertretung vom 15.09.2022 zum 01.01.2026 aufgehoben.

Mit der Frist zum 01.01.2026 möchte die Barlachstadt Güstrow allen privaten Eigentümern, die an ihren Gebäuden noch Sanierungsmaßnahmen durchführen möchten bzw. müssen, die Möglichkeit geben, von den steuerlichen Begünstigungen bei Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen innerhalb des beschlossenen Zeitraumes Gebrauch zu machen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie beim Stadtentwicklungsamt der Barlachstadt Güstrow, Baustraße 33 in 18273 Güstrow, Telefon 03843 769-441 oder per E-Mail bei Kathrin.kummernuss@guestrow.de.

Alle Grundstückseigentümer, die von der vorzeitigen Ablösung des Ausgleichsbetrages bisher keinen Gebrauch gemacht haben, erhalten im Januar/Februar 2023 letztmalig ein schriftliches Angebot der Barlachstadt Güstrow zur vorzeitigen Ablösung. Hierfür wird gemäß Beschluss VII/0738/22 der Stadtvertretung vom 15.09.2022 ein Verfahrensabschlag von 20 Prozent gewährt.

Grundstückseigentümer, die das Angebot über die vorzeitige Ab­lösung des Ausgleichsbetrages in Anspruch nehmen möchten, müssen die dem Schreiben beigefügten Vereinbarungen über die Ablösung des Ausgleichsbetrages unterschreiben und in zwei­facher Ausfertigung an die Barlachstadt Güstrow zurück senden. Nach Unterzeichnung beider Ausfertigungen durch den Bürgermeister und die 1.Stadträtin erhalten sie ein Exemplar dieser Vereinbarung für ihre Unterlagen.
Darüber hinaus können Sie für Ihre persönlichen Anfragen zu den freiwilligen Ablösevereinbarungen unter der Tel.: 03843 769-265 im Kämmereiamt bzw. per E- Mail bei Franziska.Lau@guestrow.de einen individuellen Termin vereinbaren.
Nachfolgend möchten wir die wichtigsten Rechtsgrundlagen und Sachverhalte zum Thema Ausgleichsbeträge vorab erläutern und Antworten auf die häufigsten Fragestellungen geben.

1. Warum müssen Ausgleichsbeträge gezahlt werden?

§ 154 Absatz 1 Satz 1 BauGB:

„Der Eigentümer eines im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet gelegenen Grundstücks hat zur Finanzierung der Sanierung an die Gemeinde einen Ausgleichsbetrag in Geld zu entrichten, der der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwerts seines Grundstücks entspricht; Miteigentümer sind im Verhältnis ihrer Anteile an dem gemeinschaftlichen Eigentum heranzuziehen.“

  • Die Maßnahmen führten im Allgemeinen zu Zustandsverbesserungen und damit zu entsprechenden Bodenwert­erhöhungen der Grundstücke im Sanierungsgebiet.
  • Der Gesetzgeber will, dass diese sanierungsbedingten Vorteile von den begünstigten Eigentümern der Allgemeinheit zurückgegeben werden.
  • Es soll sichergestellt werden, dass die sanierungsbedingten Bodenwerterhöhungen, die ohne Gegenleistung des Eigentümers erst durch Maßnahmen der Stadt bewirkt wurden, zur Finanzierung der Sanierung heran gezogen werden.

§ 154 Absatz 1 Satz 2 BauGB:

„Werden im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet Erschließungsanlagen im Sinne des § 127 Abs. 2 BauGB hergestellt, erweitert oder verbessert, sind Vorschriften über die Erhebung von Bei­trägen für die Maßnahmen auf Grundstücke im förmlich fest­gelegten Sanierungs­gebiet nicht anzuwenden.“

Das heißt: Weitere Beitragsforderungen (Straßenbaubeiträge, Erschließungsbeiträge) können gegenüber den Grundstücks­eigentümern grundsätzlich innerhalb des Sanierungsgebietes nicht geltend gemacht werden.

2. Wie wird die Höhe des Ausgleichsbetrages festgestellt?

Definition geregelt im § 154 Abs. 2 BauGB:

„Die durch die Sanierung bedingte Erhöhung des Bodenwertes des Grundstücks besteht aus dem Unterschied zwischen dem Bodenwert, der sich für das Grundstück ergeben würde, wenn eine Sanierung weder beabsichtigt noch durchgeführt worden wäre (Anfangswert) und dem Bodenwert, der sich für das Grundstück durch die rechtliche und tatsächliche Neuordnung des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes ergibt (Endwert)."
Anfangswert ist der Wert, den das Grundstück gehabt hätte, wenn die Sanierung nicht durchgeführt worden wäre. Der Endwert ist der Bodenwert, den das Grundstück durch die Sanierung tatsächlich hat. Die Differenz zwischen Anfangs- und Endwert nennt man „sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung".
Nur die Bodenwerte sind Gegenstand der Abschöpfung der Ausgleichsbeträge, nicht die Gebäude.
Im Sanierungsgebiet „Schweriner Vorstadt“ bildet das „Gutachten über die Höhe lagetypischer Anfangswerte und Endwerte sowie Ausgleichsbeträge gemäß § 154 Baugesetzbuch (BauGB) für die Grundstücke im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet und Erweiterungsgebiet „Schweriner Vorstadt“; „Östlich Ulmenstraße“ 18273 Güstrow“ die Grundlage für die vorzeitige Ablösung von Ausgleichsbeträgen.
Das Gutachten wurde von Dr. Ing. Ronald Unbehau, als von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung bebauter und unbebauter Grundstücke, im Auftrag des Sanierungsträgers der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, zum Wertermittlungsstichtag 01.11.2016 erstellt.
Das Gutachten wurde auf der Grundlage der Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grund­stücken (Immobilienwertermittlungsverordnung - ImmoWertV) vom 19.05.2010 (BGBl. I 2010, 630) sowie den einschlägigen Rechtsvorschriften und Bewertungsstandards erarbeitet. Gegenstand der Bewertung sind die fiktiv unbebauten Grundstücke. Die vorhandene Bausubstanz sowie sonstige Auf- und Einbauten bleiben unberücksichtigt.

3. Wer muss zahlen?

§ 154 Absatz 1 Satz 1 BauGB:

„Der Eigentümer eines im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet gelegenen Grundstücks hat zur Finanzierung der Sanierung an die Gemeinde einen Ausgleichsbetrag in Geld zu entrichten, der der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwerts seines Grundstücks entspricht; Miteigentümer sind im Verhältnis ihrer Anteile an dem gemeinschaftlichen Eigentum heranzuziehen.“

Das heißt: Ausgleichsbeträge muss jeder Grundstückseigentümer zahlen, der an dem Tag, an dem die Sanierungssatzung rechtskräftig aufgehoben wird, Eigentümer ist. Miteigentümer sind im Verhältnis ihrer Miteigentumsanteile an dem Grundstück ausgleichsbetragspflichtig. Der Betrag ruht nicht als öffentliche Last auf dem Grundstück.

4. Wann ist zu zahlen?

§ 154 Abs. 3 Satz 1 BauGB:

„Der Ausgleichsbetrag ist nach Abschluss der Sanierung (§§ 162 und 163) zu entrichten.“

Die Sanierung gilt mit Aufhebung der Sanierungssatzung offiziell als „abgeschlossen“. Ab diesem Tag ist die Gemeinde gesetzlich verpflichtet, Ausgleichsbeträge zu erheben.
Die Stadtvertretung der Barlachstadt Güstrow hat die Sanierungssatzung „Schweriner Vorstadt“ durch Beschluss zum 01.01.2026 aufgehoben.

5. Ausnahmen

5.1.  § 154 Abs. 3 Satz 3 BauGB:

„Die Gemeinde soll auf Antrag des Ausgleichsbetragspflichtigen den Ausgleichsbetrag vorzeitig festsetzen, wenn der Ausgleichsbetragspflichtige an der Festsetzung vor Abschluss der Sanierung ein berechtigtes Interesse hat und der Ausgleichsbetrag mit hinreichender Sicherheit ermittelt werden kann."

5.2.  § 154 Abs. 3 Satz 2 BauGB

„Die Gemeinde kann die Ablösung im Ganzen vor Abschluss der Sanierung zulassen …“ (Ablösevereinbarungen)

Das Ministerium für Verkehr, Bau- und Landesentwicklung M-V empfiehlt, von der Möglichkeit der vorzeitigen und freiwilligen Ablösung der Ausgleichsbeträge Gebrauch zu machen.
Für die vorzeitige Ablösung kann ein Verfahrensabschlag auf den ermittelten Ausgleichsbetrag gewährt werden. Die Barlachstadt Güstrow gewährt den betroffenen Grundstückseigentümern letztmalig einen Verfahrensabschlag in Höhe von 20 % (Beschluss der Stadtvertretung der Barlachstadt Güstrow vom 15.09.2022).

6. Welche Vorteile hat die vorzeitige Ablösung?

6.1. für die Grundstückseigentümer

  • Geldersparnis
    Durch die Gewährung eines Verfahrensabschlages lässt sich der zu zahlende Betrag  deutlich reduzieren.
  • Rechtssicherheit
    Die Ablösung ist eine verbindliche Vereinbarung. Auch wenn zukünftig weitere sanierungsbedingte Bodenwertsteigerungen erzielt werden, ist diese Zahlungsverpflichtung endgültig abgegolten.
  • Steuervorteil
    Der Ausgleichsbetrag kann steuerlich geltend gemacht werden. Die abschließende Prüfung und Festlegung liegt jedoch beim Finanzamt. Auf Wunsch wird Ihnen eine entsprechende Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt nach Zahlungseingang  ausgestellt.
  • Zeitgewinn
    Der Grundstückseigentümer kann sofort kalkulieren, welche Kosten aus der Sanierung  noch auf ihn zukommen.
  • Planungssicherheit
    Nach der Zahlung des Ausgleichsbetrages kann eine Löschung des Sanierungsvermerkes erfolgen. Nach Löschung des Sanierungsvermerks sind keine sanierungsrechtlichen Genehmigungen mehr erforderlich. Damit entfallen allerdings die förder- und   steuerrechtlichen Vorteile eines im Sanierungsgebiet gelegenen Grundstücks.

6.2. für die Gemeinde

Ausgleichsbeträge, die durch die vorzeitige Ablösung von der Gemeinde eingenommen werden reduzieren die Kosten der Sanierung und die Kosten des Verwaltungsaufwandes, der bei einer Festsetzung des Ausgleichsbetrages entsteht.

7. Wie kann der Ausgleichsbetrag durch vorzeitige Ablösung reduziert werden?

7.1. Beispielrechnung

zonaler Anfangswert:   50,00 €/m²
zonaler Endwert:     55,00 €/m²
Grundstücksgröße:  500,00 m²

Ausgleichsbetrag = (Endwert - Anfangswert) x  Grundstücksgröße
             (in €/m²       in €/m²)    in m²

= (55,00 €/m² - 50,00 €/m²) x 500 m²
= 2.500 €
========
7.2. Nachlassberechnung

ermittelter Ausgleichsbetrag    =    2.500,00 €
abzüglich 20 % Verfahrensabschlag    
(Beschluss der Stadtvertretung der Barlachstadt Güstrow vom 15.09.2022)
=       500,00 €
zu leistender Betrag     =    2.000,00 €

8.  Was muss ich tun, um den Verfahrensabschlag zu erhalten?

Sofern Sie an einer vorzeitigen und freiwilligen Ablösung interessiert sind, wenden Sie sich  an das Kämmereiamt der Barlachstadt Güstrow, Baustraße 33, 18273 Güstrow, Telefon 03843 769-265 bzw. per E- Mail an Franziska.Lau@guestrow.de.

Die Ausgleichsbetragserhebung für Ihr im Sanierungsgebiet „Schweriner Vorstadt“ gelegenes Grundstück ist mit der vor­zeitigen Ablösung des Ausgleichsbetrages durch Abschluss dieser frei­willigen Vereinbarung endgültig erfüllt!

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1183 Tue, 17 Jan 2023 10:40:40 +0100 Schöffen gesucht https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1183&cHash=4d260d7de58697a75f10a406dc5f86f9 Im ersten Halbjahr 2023 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2024 bis 2028 gewählt.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Barlachstadt Güstrow wohnen und am 01.01.2024 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen.

Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von öffentlichen Ämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d. h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet, die aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren können.

Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Interessenten für das Schöffenamt in Strafverfahren nach dem Erwachsenenstrafrecht bewerben sich bis zum 01.03.2023 bei der

 

Barlachstadt Güstrow

Stadtamt, Frau Zidan

Markt 1

18273 Güstrow

E-Mail: catrin.zidan@guestrow.de

Telefon: 03843 769-146

Das Bewerbungsformular kann von der Internetseite

www.schoeffenwahl.de heruntergeladen werden.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1182 Thu, 12 Jan 2023 11:43:01 +0100 Fischereischeinprüfung am 13. Februar 2023 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1182&cHash=96124a4245bafaffd925a4d7849d91f2 Die Barlachstadt Güstrow, Bürgerbüro, gibt bekannt, dass eine Prüfung zur Erlangung des Fischereischeins unter Vorbehalt am 13. Februar 2023 um 16:00 Uhr in Güstrow, Markt 1, im Stadtvertretersaal durchgeführt wird.
Entsprechend der Verordnung über die Fischereischeinprüfung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 11. August 2005 (GVOBl Nr. 13 S. 416) in der jeweils gültigen Fassung ist folgendes zu beachten:

  1. Interessenten, die an der Prüfung teilnehmen möchten, melden sich bitte schriftlich oder persönlich frühestens 2 Wochen, spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin bei der Barlach­stadt Güstrow, Bürgerbüro, Markt 1, 18273 Güstrow an.
  2. Das Anmeldeformular ist unter https://www.guestrow.de/buergerservice/formulare-antraege im Internet abrufbar oder im Bürgerbüro der Barlachstadt Güstrow erhältlich.
  3. Für den Fall, dass der Antragsteller minderjährig ist, ist die Einwilligung des gesetzlichen Vertreters vorzulegen.
  4. Die Gebühr beträgt 25,00 € für Erwachsene und 15,00 € für Personen bis 18 Jahre.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

Hinweis:
Vorbereitungskurse zu Fischereischeinprüfungen führt der 1. Güstrower Anglerverein 1923 e.V. durch.
(Telefon: 03843 687230 Herr Timm)

]]>
RSS
news-1181 Tue, 10 Jan 2023 07:35:59 +0100 Geflügelpest in Nachbargemeinde Gutow ausgebrochen https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1181&cHash=faf3c93204c10641c204ee3d273ab60d Veterinäramt des Landkreises Rostock legt Schutz- und Überwachungszone fest

In einem Hausgeflügelbestand in Gutow wurde am 6. Januar 2023 das hochpathogene aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N1 (Geflügelpest) nachgewiesen. Betroffen ist eine private Geflügelhaltung mit Hühnern und Gänsen. Die tierschutzgerechte Tötung und unschädliche Beseitigung der rund 40 Tiere sowie die ersten Desinfektionsmaßnahmen sind bereits erfolgt.

Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat der Landkreis Rostock eine Schutzzone sowie eine Überwachungszone rund um das Seuchenobjekt festgelegt. In diesen Zonen gelten strenge Schutzmaßnahmen: Sämtliches Geflügel muss in geschlossenen Ställen oder in Einrichtungen untergebracht werden, die vor einem Eindringen von Wildvögeln geschützt sind. Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte und Veranstaltungen ähnlicher Art sind verboten. Halterinnen und Halter von Geflügel sind aufgefordert, verendete und erkrankte Tiere dem Veterinäramt unverzüglich anzuzeigen. Sie sind zu hoher Wachsamkeit und Vorsicht aufgerufen.

Die Barlachstadt Güstrow mit den Gebieten Bauhof, Südstadt, Magdalenlust und Schöninsel ist als Geflügelpest — Schutzzone (Sperrbezirk) festgelegt. Eine genaue Übersichtskarte mit den eingerichteten Zonen finden Sie unter folgendem Link:https://geoportal.lkros.de/masterportalapi/tierseuchen/

Einzelheiten der Maßnahmen in Schutz- und Überwachungszone sowie die weiteren betroffenen Gemeinden entnehmen Sie bitte der beigefügten Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung des Landkreises Rostock. Diese steht auch auf der Internetseite des Landkreises zur Verfügung.

Im Internet: landkreis-rostock.de/de/bekanntmachungen.html

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1179 Tue, 03 Jan 2023 16:27:46 +0100 Ernennung von Cornelia Rosentreter zur 1. Stadträtin der Barlachstadt Güstrow https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1179&cHash=3fc7fb67f56c6b4788e616fcad43e57f Am 3. Januar 2023 überreichte der Bürgermeister der Barlachstadt Güstrow, Arne Schuldt, der Amtsleiterin des Stadtamtes, Cornelia Rosentreter, die Urkunde zur Ernennung als 1. Stadträtin.

Die Wahl von Cornelia Rosentreter zur 1. Stadträtin erfolgte in der Stadtvertretung am 08.12.2022 und wurde notwendig, nachdem die vorherige 1. Stadträtin, Jane Weber, ihre Tätigkeit zum Ende des Jahres 2022 niederlegte.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1178 Wed, 28 Dec 2022 13:58:45 +0100 Jahresrückblick 2022 und Ausblick 2023 des Bürgermeisters https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1178&cHash=648ff89c908b3895a7ab13af093dd6a0 Liebe Bürgerinnen und Bürger der Barlachstadt Güstrow,

für das Jahr 2022 ziehe ich eine positive Bilanz für die Entwicklung unserer Stadt. Nach 2 Jahren Bauzeit ist die Sanierung der Oase so gut wie abgeschlossen. Bei den Straßenbaumaßnahmen wurden u. a. die Armesünderstraße und der 1. Bauabschnitt in der Flotowstraße sowie die Anbindung des neuen Wohngebietes Fischerweg fertiggestellt. Im Bereich Hirtenstraße-Krönchenhagen erfolgte der Abbruch der ehemaligen Bäckerei Aggatz, um Platz für eine neue städtebauliche Entwicklung zu schaffen. Nach Fertigstellung des Schulneubaus der Thomas-Müntzer-Schule im Jahr 2021 steht zum Ende dieses Jahres die Sanierung des Altbauteils vor ihrem Abschluss. Viele weitere Vorhaben sind gestartet, wie z. B. der Bau der Fahrradstraße Schwarzer Weg oder die Vermarktung der Baugebiete Petershof und Fischerweg. Am ehemaligen Stahlhof konnten in diesem Jahr erste Arbeiten zur Uferbefestigung abgeschlossen werden.

Die Barlachstadt Güstrow ging eine weitere Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Bures sur Yvette ein und feierte ein bisher einmaliges Fest mit allen Partnerstädten im Oktober des Jahres. Neben den traditionellen Festen wie dem Stadtfest und dem Inselseefest freuten sich die Güstrower Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste der Stadt über das 1. Güstrower Gassenfest, welches auch überregionales Publikum anzog.

Große Herausforderungen galt es gemeinsam zu meistern. Mit Beginn des zu verachtenden Krieges von Russland gegen das ukrainische Volk flohen zahlreiche Menschen aus dem Land und fanden auch in Güstrow Zuflucht. Eine weitere Folge dieses Krieges ist die Energiekrise, die Preise für Strom und Heizkosten stark ansteigen ließ. Preissteigerungen in allen Lebensbereichen fordern ein Umdenken in der Gesellschaft sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Die Barlachstadt Güstrow stellt sich diesen Herausforderungen und sorgt für die Sicherung der Ver- und Entsorgungsstabilität durch die kommunalen Unternehmen. Dabei gilt es, eigene Energiequellen zu suchen und zu erschließen.

Im Jahr 2023 sollen die Erschließungsanlagen auf dem ehemaligen Stahlhofgelände errichtet werden. Der Wasserturm in der Baustraße wird zu einem modernen Archiv umgebaut. Damit werden sich gleichzeitig die räumlichen Bedingungen für das KinderJugendKunsthaus verbessern. Nach dem Stadtfest 2023 soll die Sanierung des Marktes beginnen. Großes Interesse besteht für die Güstrowerinnen und Güstrower auch an der Fortführung der Sanierung des Schlosses. Die Eröffnung der neuen Dauerausstellung der Ernst Barlach Stiftung im Atelierhaus am Heidberg „Leben und Werk Ernst Barlachs“ wird sicher genauso mit Spannung erwartet wie die Aufstellung des Barlach-Denkmals von Henning Spitzer auf dem Franz-Parr-Platz. Vor dem Hintergrund der aktuellen Inflation, der steigenden Bauzinsen und der hohen Materialkosten bin ich gespannt, wie die Vermarktung der Baugrundstücke im Fischerweg oder am Petershof voranschreitet. Das Freizeit- und Spaßbad Oase hat sich zum Ziel gesetzt, nach Abschluss der Sanierung und Eröffnung des neuen Gastrobereiches 160.000 Besucher im Jahr 2023 zu begrüßen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für das neue Jahr 2023!

Ihr Arne Schuldt

Bürgermeister

]]>
RSS
news-1177 Fri, 23 Dec 2022 10:32:48 +0100 Verzögerung bei der Fertigstellung des Ersatzneubaus der Brücke über den Mühlbach in der Straße Falkenflucht https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1177&cHash=b47e0e735597032a14ad2fda47113743 Die Fertigstellung des Ersatzneubaus der Brücke über den Mühlbach in der Straße Falkenflucht verzögert sich voraussichtlich bis Ende Februar 2023.

Aufgrund von verlängerten Lieferzeiten in bestimmten Produktsegmenten kam es zu einem verspäteten Baubeginn, in deren Folge weitere Schritte im Bauablauf terminlich nicht eingehalten werden konnten. Die veränderte Verkehrsführung bleibt weiter bestehen.

Die Stadtverwaltung bittet daher alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die Einschränkungen durch die Baumaßnahme.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1176 Fri, 23 Dec 2022 08:14:26 +0100 Veränderte Öffnungszeiten der Finanzämter des Landes Mecklenburg-Vorpommern https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1176&cHash=a9e98636573db159f6e17d4b1e2afecc Veränderte Öffnungszeiten in den Finanzämtern des Landes Mecklenburg-Vorpommern

]]>
RSS
news-1175 Mon, 19 Dec 2022 14:01:49 +0100 Baumabnahmen in der Straße Falkenflucht in Vorbereitung auf Straßenbaumaßnahmen https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1175&cHash=be847d839c88f106ee2b51b772f2cd9c Der Baubetriebshof der Barlachstadt Güstrow wird in dieser Woche Baumabnahmen in der Straße Falkenflucht durchführen. Hierzu ist es notwendig, die straßenseitig vorhandenen Stellplätze abschnittsweise abzusperren.

Die Barlachstadt Güstrow beabsichtigt im nächsten Jahr die Straße Falkenflucht grundhaft auszubauen. Während der Vorbereitung der Straßenbaumaßnahme stellte sich heraus, dass die ca. 100 Jahre alten Rotdornbäume nicht in die geplante Neuordnung der Nebenanlagen der Straße integriert werden können. Durch die Aufgrabungen und Verdichtungsarbeiten in den Wurzelbereichen würden die Wurzeln stark geschädigt und die Standsicherheit der Bäume mittelfristig verloren gehen.

Die für die Baumabnahmen notwendige Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rostock liegt vor.

Nach Ende der Straßenbaumaßnahmen werden umfangreiche Ersatzpflanzungen in der Straße erfolgen. Im Zuge der Planung wurde sich für die Baumart Säulenhainbuche (Carpinus betulus „Frans Fontane“) als Hochstamm mit einem Kronenansatz in 2,20 m Höhe entschieden.

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz zum Artenschutz sind Fällungen nur in der Zeit vom 1. Oktober bis Ende Februar zulässig.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1172 Fri, 09 Dec 2022 10:35:14 +0100 Güstrower Weihnachtsmarkt https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1172&cHash=7b76160806d0310b8f3cc75631f01954 Programm Weihnachtsmarkt 9. - 18. Dezember 2022

]]>
RSS
news-1171 Thu, 08 Dec 2022 15:13:05 +0100 Informationsbericht des Bürgermeisters zur Stadtvertretersitzung am 08.12.2022 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1171&cHash=87638f844c25f2001be62e3459d42b63 Herr Präsident,

meine sehr verehrten Damen und Herren Stadtvertreter,

liebe Gäste,

Jahreswirtschaftsbericht 2021

Der Jahreswirtschaftsbericht 2021 liegt im Entwurf vor und wird bis Ende des Jahres auf den Internetseiten der Barlachstadt Güstrow unter www.guestrow.de/wirtschaft-bildung/jahreswirtschaftsbericht/ veröffentlicht. Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Einrichtungen,

die uns Zuarbeiten für den jährlichen Jahreswirtschaftsbericht zur Verfügung stellen.

Leerstandserfassung in der Güstrower Innenstadt

Die Barlachstadt dokumentiert jährlich im November die Entwicklung des Leerstands in der erweiterten Güstrower Innenstadt, dem Zentralen Versorgungsbereich Innenstadt gemäß Einzelhandelsfachplan.

Im Jahr 2021 waren es 27 Leerstände in der Innenstadt. Die aktuelle Erfassung im November 2022 dokumentierte 26 Leerstände. Dies bedeutet eine Verringerung um einen Leerstand, die neuen Nutzungen sind jedoch meistens aus den Bereichen Dienstleistung bzw. Wohnen und in den Nebenlagen verortet.

Güstrower Weihnachtsmarkt

Der Güstrower Weihnachtsmarkt lockt nach einjähriger Pause wieder auf den historischen Marktplatz vor dem Rathaus. Vom 9. bis 18. Dezember, täglich jeweils von 10 - 19 Uhr, wird neben weihnachtlichen Stände ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein geboten. An den Samstagen

10. und 17. Dezember öffnet eine Vielzahl an Geschäften in der Innenstadt. Am 10. Dezember können zwischen 14 und 16 Uhr im Rathaus Weihnachtsgeschenke „Fairtrade“ verpackt werden, eine Aktion des Weltladen und der Fairtrade-Stadt Güstrow. Das Programm für den Weihnachtsmarkt ist im Internet auf der Seite www.gewerbeverein-guestrow.de zu finden. Der Weihnachtsmarkt wird organisiert von dem Gewerbeverein Güstrow e.V. und unterstützt durch die Barlachstadt Güstrow sowie zahlreiche weitere Partner.

Mitgliederversammlung GüstrowTourismus e.V.

Auf der Mitgliederversammlung am 28.11.2022 haben die Mitglieder des Vereins GüstrowTourismus e.V. den Bericht zum Geschäftsjahr 2021 zur Kenntnis genommen und die Jahresrechnung 2021, das Ist 2022 und der Wirtschaftsplan 2023 beschlossen. Diese sind neben dem Bericht aus der Mitgliederversammlung und den touristischen Zahlen als Anlage beigefügt. Darüber hinaus hatten die Mitglieder die Gelegenheit, die ersten Ergebnisse der Befragung und Workshops zur Fortschreibung der Tourismuskonzeption zu diskutieren.

„Kultur und Mehr“ – vier Flyer im nächsten Jahr

Im Januar 2023 wird die Herausgabe des Flyers fortgesetzt und eine erste Jahresveranstaltungsübersicht veröffentlicht. Durch die konstruktive Zusammenarbeit der Partner in der Koordinierungsrunde Kultur der Abt. Marketing, Kultur und Tourismus ist gelungen, im Vorfeld der Planungen Termin-überschneidungen zu vermeiden und gemeinsame Projekte zu fördern. Die Jahresübersicht ist Auszug und gleichzeitig Spiegelbild der Vielfalt der Angebote an Festen und Feiern, Ausstellungen, Konzerten, Theateraufführungen, Sportwettkämpfen, Vorträgen, Lesungen, Workshops, Exkursionen, Aktionen für die ganze Familie… und weckt Vorfreude auf das Güstrower Kulturjahr 2023! Zum zweiten, dritten und vierten Quartal werden ebenfalls Flyer erarbeitet und traditionell in Papierform herausgegeben. Verteilt an Interessierte über die Güstrow-Information - vor Ort, per Info-Post und auf Messen – sind sie auch in den Kultureinrichtungen kostenfrei für jedermann erhältlich. Natürlich werden die Übersichten auch digital auf den Seiten der Barlachstadt Güstrow und des Güstrower Tourismusvereins sowie einigen anderen Veranstaltern veröffentlicht.

Städtische Galerie Wollhalle

3. Laienkunstausstellung des Landkreises Rostock und der Barlachstadt Güstrow

Noch bis zum 14. Januar 2023 können Besuchende der 3. Laienkunstausstellung des Landkreises Rostock und der Barlachstadt Güstrow per Votingkarte ihr Lieblingswerk wählen. Die drei Werke mit den meisten Stimmen werden im Rahmen der Finissage am Sonntag, dem 15. Januar 2023 um 11 Uhr in der Wollhalle ausgezeichnet. Bis zum 29.11.2022 konnten 1.303 Besucher begrüßt werden.

10. Biennale: Schüler, Land und Leute

Aktuell finden die Vorbereitungen für die erste Ausstellung des Jahres 2023 in der Galerie Wollhalle

„10. Biennale: Schüler, Land und Leute“ statt. Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Kunst am John-Brinkman-Gymnasium organisieren unter Anleitung ihrer Lehrerin die nunmehr

10. Schülerausstellung mit Arbeiten aus mehreren Schulen des Landkreises Rostock. Darüber hinausgestalten sie einen ausstellungsbegleitenden Katalog. Die Ausstellung wird am Freitag,

dem 3. Februar 2023, um 18 Uhr eröffnet. Danach ist sie bis Sonntag, dem 16. April 2023, zu sehen. Pädagogische Angebote wie z. B. Führungen befinden sich derzeit in der Erarbeitung.

Museum der Barlachstadt Güstrow

Am 14. November erfolgte die feierliche Übergabe der Schenkung von drei Porträtgemälden von Ludwig Hückstädt und von zwei Stadtansichten von Wilhelm Eberhardt durch die Fielmann AG an das Stadtmuseum. Neben der lokalen Presse berichteten Radio NDR 1 MV und MV1 über die Schenkung.

Das zur Fielmann-Schenkung gehörende Bild mit der Innenansicht der Güstrower Pfarrkirche aus dem Jahr 1946 wird seit dem 14. November in der Reihe „Schätze aus dem Depot“ gezeigt. Als Neuerwerbung ergänzt es hier eine kleine Auswahl von frühen fotografischen Aufnahmen aus der Pfarrkirche, die anlässlich des 500. Jahrestages der Aufstellung des Borman-Altars ausgestellt werden.

Die Fielmann AG wird das Stadtmuseum auch weiterhin unterstützen und hat u. a. bereits die Förderung von Restaurierungsmaßnahmen (Standuhr aus dem 18. Jahrhundert im Depot, Bildnisse Gustav Adolfs und Magdalena Sibyllas) zugesagt.

Stadtarchiv „Heinrich Benox“

Das Stadtarchiv hat im Jahr 2022 eine steigende Zahl von Benutzungen im Gegensatz zu der durch die Corona Pandemie eingeschränkte Benutzung der Jahre 2020 und 2021. Im Jahr 2022 wurden die Vorbereitungen zur Planung und Umsetzung des Umzugs in den Schlauchturm vorangetrieben.

Im Oktober 2022 wurde das Stellenbesetzungsverfahren für eine neue Vollzeitstelle im Stadtarchiv abgeschlossen. Die neue Mitarbeiterin wird im Februar 2023 ihre Stelle antreten. Neben der Arbeit in den archivarischen Hauptaufgaben wird sie eine wertvolle Unterstützung in den Vorbereitungen und der zukünftigen Durchführung des Umzugs in den Schlauchturm sein.

Im Rahmen des 8. Norddeutschen Archivtages mit dem Thema „Kulturelles Erbe in der Digitalen Welt“ in Stralsund am 22. und 23. November fand neben interessanten Vorträgen aus verschiedenen Norddeutschen Landes- und Kommunalarchiven ein reger Austausch zur aktuellen Situation der digitalen Archivierung in Archiven und der Digitalisierung von Kulturgütern in Zeiten vor und während der Corona Pandemie statt.

Uwe Johnson-Bibliothek

Am 22. Oktober wurde die Bibliothek vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) und der Deutschen Telekom Stiftung mit dem nationalen Preis „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2022“ ausgezeichnet. Auch auf dem dbv-Landestreffen am 9.11. wurde der Preis hervorgehoben als das erste Mal, dass eine Bibliothek in MV mit dem größten nationalen Bibliothekspreis (vergeben seit 2000, seit drei Jahren in zwei Größenklassen aufgeteilt) ausgezeichnet wird. Der Verein Deutscher Ingenieure beginnt, 15 weitere Bibliotheken in MV nach dem Güstrower Vorbild mit einem TechnoThek-Angebot auszustatten. Die Stadtbibliothek Schwerin soll dies bis Februar/März als erste der 15 umsetzen.

Am 1. Dezember wurde in der Bibliothek ein neuer Ausleihtresen eingebaut.

Am 27. Januar 2023 wird in der Bibliothek wieder die offizielle Veranstaltung der Barlachstadt zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus stattfinden. Fabian Schwanzar von der Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt-Rehse (NS-Ärzteschaft), der über Gedenkstättenbewegung und Geschichtspolitik forscht, wird zum Thema „Gedenkstätten und die Perspektive der Opfer“ vortragen. Die Veranstaltung wird bei freiem Eintritt um 19:30 Uhr beginnen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Den vollständigen Bericht lesen Sie bitte hier!

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

 

]]>
RSS
news-1169 Tue, 22 Nov 2022 09:59:32 +0100 Neuordnung der Bewohnerparkzonen in der Barlachstadt Güstrow https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1169&cHash=2f4b2753cdd99129349da54413b81def Umsetzung des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes

Die Neuordnung der Bewohnerparkzonen als ein Teil der durch die Güstrower Stadtvertretung am 30.06.2022 beschlossenen Maßnahmen der Konzeption zur Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs (Parkraumbewirtschaftungskonzept) ist umgesetzt.

In der Altstadt der Barlachstadt Güstrow wurden die bisherigen Bewohnerparkzonen I bis IV zu einer Bewohnerparkzone I zusammengefasst. Den betroffenen Fahrzeugführern wird so mehr Flexibilität eigeräumt, die Stellplatzangebote im öffentlichen Bereich für das Bewohnerparken über die bisherigen Grenzen der Parkzonen nutzen zu können.

In den angrenzenden Bewohnerparkbereichen der Schweriner Vorstadt wurde die Nummerierung der Zonen VI bis VIII auf die fortlaufenden Nummern II bis IV angepasst und die Änderungen auf den Zusatzzeichen zum Bewohnerparken wurden vorgenommen.

Die Ausweise für die Bewohnerparkzonen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Ein Umtausch ist erst mit Verlängerung der Parkberechtigungen vorgesehen.

Andere Maßnahmen des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes können erst mit dem nächsten Doppelhaushalt 2023/24 auf den Weg gebracht werden, wie z. B. die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die Planung zur Errichtung eines ebenerdigen Stellplatzes oder einer doppelstöckigen Parkebene auf dem Gelände des ehemaligen Freibades „Filter“ in Abstimmung mit der Planung des Skateparks.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1168 Fri, 11 Nov 2022 10:29:50 +0100 Rede des Bürgermeisters zum Volkstrauertag am 13.11.2022 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1168&cHash=1c98407031bed14cf19ce58f3903e136 Zwei Kriege und Deutschlands historische Verantwortung

Sehr geehrte Anwesende,

jedes Jahr in der dunklen Zeit erinnern wir uns am Volkstrauertag der Toten, die durch die Weltkriege und in ihnen den Tod erlitten haben. Diese Kriege wurden von Völkern, genauer: von Staaten und ihren Regierungen gegeneinander geführt. Über viele Jahre hinweg ist aus der Trauer um die Toten und aus ihrer Würdigung immer wieder das Bedürfnis entstanden, ihr Opfer auch dadurch zu ehren, dass man Gründe für die Rechtfertigung ihres Todes vortrug. Damit hat man oft, zwar nicht immer gewollt, auch die Gründe für die Kriege, denen sie zum Opfer gefallen sind, gerechtfertigt.

Damit können wir heute nicht fortfahren, müssen es vielmehr in Zweifel ziehen. Wir müssen uns der herausfordernden Wahrheit stellen, dass wir Leid und Opfer von Menschen wegen ihrer Würde als Menschen ehren, auch wenn sie in einem ungerechten und nicht zu rechtfertigenden Krieg gestorben sind, auch wenn sie aus heutiger Sicht ein sinnloses Opfer gebracht haben. Nur ein Prozent der Deutschen denkt beim Zweiten Weltkrieg an die Ukraine. Eine im Dezember 2021durchgeführte MEMO-Studie zeigte, dass in den Umfragen die Kriegserinnerung nach wie vor westeuropäisch orientiert ist: Fast 75 Prozent nannten Frankreich als Land, das am stärksten mit dem Krieg in Zusammenhang gebracht wird. Bezeichnenderweise wurde Russland mit 36,3 Prozent genannt, und nicht die Sowjetunion (8 Prozent), und bezeichnenderweise nehmen alle anderen Sowjetrepubliken die letzten Listeplätze ein: wie Belarus mit nur 0,1 Prozent.

Zwei Punkte lassen sich daraus ableiten: Der deutsche Vernichtungskrieg im Osten wird immer noch als „Russlandfeldzug“ verstanden, nicht als Krieg gegen die Sowjetunion. Die Russifizierung des Gegners führt wiederum zu der verzerrten Wahrnehmung der historischen Verantwortung angesichts der Verbrechen, die die Deutschen in der Sowjetunion begangen haben. Die einzig angemessene Folgerung aus der Geschichte des Zweiten Weltkriegs besteht jedoch in der Einsicht, dass Deutschland nicht nur Russland gegenüber die Pflicht zur Übernahme historischer Verantwortung hat, sondern auch und in gleichem Maße gegenüber der Ukraine.

Die deutsche Gesellschaft während der NS-Zeit unterschied kaum nach den ethnischen Zugehörigkeiten der Menschen aus der Sowjetunion und brandmarkte sie alle als „Russen“. Sowohl die Wehrmacht an der Ostfront als auch die lokale Bevölkerung hatte wenig Ahnung vom multinationalen Charakter der Sowjetunion – für die Deutschen war ein „Sowjetbürger“
gleichbedeutend mit einem „Russen“. Bezeichnenderweise mussten sowjetische KZ-Häftlinge in deutschen Lagern den Buchstaben „R“ – für Russland/Russe – auf ihrem Dreieck tragen, wie polnische den Buchstaben „P“. Die überlieferten Lagerzeugnisse, wie zum Beispiel von David Rousset, Viktor Frankl oder Witold Piliecki, nennen ihre Mitgefangenen aus der Sowjetunion „Russen“. In der NS-Ideologie verbanden sich radikaler Antibolschewismus und Antisemitismus mit dem Slawenhass. Auf der Ebene des Alltags nahm ein einfacher Wehrmachtssoldat die Gebiete jenseits der polnischen Grenze als einen „wüsten und leeren“ Raum wahr, der kolonisiert werden musste. Das Interesse am multinationalen Charakter der Gebiete, die die Wehrmacht überfallen hatte, beschränkte sich auf die Unterscheidung Jude – Nicht-Jude: Juden wurden in den meisten Fällen sofort ermordet, während Nicht-Juden vorerst für die Zusammenarbeit mit der Besatzungsmacht von der Vernichtung ausgenommen wurden. Dennoch war die Behandlung der so genannten „Ostslawen“ bzw. „Sowjets“ – der Bewohner Russlands, der Ost-Ukraine und Ost-Belarus‘, – im hohen Grad menschenverachtend, denn sie galten allesamt als „sowjetisch verseucht“. Die Russifizierung des Sowjetischen ging in der Nachkriegszeit weiter: Die Wehrmachtsveteranen sprachen von ihrer Zeit „in Russland“, auch wenn sie in Kiew oder in Vitebsk gewesen waren.

Das Jahr 1945 ist in der deutschen Wahrnehmung mit dem Klischee „dann kam der Russe“ verbunden – gemeint nicht im positiven Sinn, sondern bezogen auf Russen als Täter, Plünderer und Vergewaltiger. Auch hier spielt der multinationale Charakter der Roten Armee keine Rolle, und so weiß heute kaum jemand, dass zum Beispiel Auschwitz von einem Muslim – Magomed Tankajev aus Dagestan – befreit wurde. Es war seine Division, die als Erste das Gelände des Vernichtungslagers betrat, ihm folgten die von Russen, Ukrainern und Letten angeführten Regimenter.

Die Gedenkstätten-Aktivisten, die sich in den 1970er Jahren für die Erinnerung an die vergessenen Opfer einsetzten, übernahmen die undifferenzierte Einordnung. Bis heute tragen sowjetische Gräber oftmals den Namen „Russengräber“ oder „Russenfriedhöfe“. Der Vermerk „besetzte Ostgebiete“ als Herkunftsort in den deutschen Arbeitsscheinen wurde nun von Historikerinnen und Historikern genauer spezifiziert. Doch durch die Kluft zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit bleibt in der kollektiven Wahrnehmung bis heute vor allem Russland als Referenz für den Krieg, seine Opfer und Sieger bestehen.

Die erinnerungskulturelle Einengung in Deutschland verbindet sich mit dem allgemeinen Unwissen über das Geschehen an der Ostfront. Wenig bekannt ist, in welchem Ausmaß auch die nicht-jüdische Bevölkerung gelitten hat. In Belarus wurden 1,7 Millionen Menschen umgebracht, von neun Millionen der Vorkriegsbevölkerung. Das ukrainische Dorf Korjukiwka im Gebiet Tschernihiv wurde zum Opfer einer brutalen Vernichtungsaktion und kann als eines der größten verbrannten Dörfer auf dem sowjetischen Gebiet gelten – etwa 6.000 Menschen, vor allem Frauen und Kinder, wurden hier von den Einsatzgruppen am 1. und 2. März 1943 mit Maschinengewehren erschossen und verbrannt. In Leningrad verhungerten über eine Million Menschen während der Blockade der Stadt durch die deutsche Wehrmacht. Aber die Zivilbevölkerung hungerte auch in Smolensk, Charkiv, Vitebsk und anderen Orten.

Hitler führte den Krieg nicht gegen Russland und nicht gegen die Ukraine oder Belarus – er führte ihn gegen den Erzfeind: den „jüdischen Bolschewismus“, den er auf das ganze Land projizierte. Spricht man vom Hass und von der Entmenschlichung des Gegners, werden die Parallelen zum heutigen völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine deutlich. Zum Feind kann aus der Sicht Russlands jeder werden, der gegen den Kreml und gegen die russische Besatzung ist, das heißt, auch ukrainische Juden, die man angeblich von ukrainischen „Nazisten“ befreien will.

Für die Menschen in der Ukraine ist es höchst symbolisch, dass es die gleichen Orte sind, die 1941 angegriffen wurden und 2022 erneut angegriffen und bombardiert werden: Kiew, Charkiv, Odessa, Luzk, Zhitomir und Lviv.

Die Erinnerungen an den „schrecklichen Krieg“ 1941 – 1945 werden geweckt und überdeckt von den schrecklichen Geschehnissen der Gegenwart. Die historische Verantwortung Deutschlands besteht darin, nie wieder gleichgültig gegenüber den Opfern von Krieg und Gewalt zu sein.

Deshalb soll der Ukraine unsere uneingeschränkte Solidarität gelten.

Am Volkstrauertag schauen wir zurück auf die Schrecken des Krieges, aber auch voraus auf die Bewahrung von Frieden, Demokratie und Menschenrechten. Wir müssen alles dafür tun, dass die Kriege auf der ganzen Welt beendet werden und durch aktuelle Spannungen keine neuen entstehen, z. B. zwischen Nord- und Südkorea, China und Taiwan, Griechenland und der Türkei …

Für alle Menschen und Länder auf der Welt ist es wichtig, dass wir uns den Krisen der Zeit widmen, und Lösungen finden für

  • - die Energiekrise
  • - den Klimawandel
  • - oder den Hunger und die Armut in der Welt.

Die Menschheit kann sich selbst der ärgste Feind sein, wie in der von Deutschland initiierten Barbarei zwischen 1933 und 1945. Die Menschheit kann aber auch zur Freundschaft mit sich selbst finden, sich mit sich selbst anfreunden.

Vielleicht gibt es auch und gerade jetzt mit den Erfahrungen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie dazu eine Riesenchance.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1166 Wed, 02 Nov 2022 10:54:17 +0100 Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am 13. November 2022 auf dem Friedhof https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1166&cHash=7e925e366e36ff21d5248896b4a12ea6 Am 13. November 2022 findet um 11:30 Uhr auf dem Güstrower Friedhof in der Rostocker Chaussee, am Gräberfeld für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges, eine Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt. Die Veranstaltung beginnt mit der Aufstellung der Ehrenposten. Nach der Ansprache des Bürgermeisters erfolgt die Kranzniederlegung. Abschließend findet die Totenehre statt. Die Güstrower Kantorei wird die Veranstaltung musikalisch begleiten.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1165 Thu, 27 Oct 2022 12:32:13 +0200 Einladung zum Workshop „Fortschreibung der Tourismuskonzeption der Barlachstadt Güstrow 2023+“ https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1165&cHash=abcca43203d08bfca2dc0aad8317bee9 Es geht um die Entwicklung und Förderung der touristischen Entwicklungen in unserer Stadt in den kommenden Jahren -  um die Fortschreibung einer Tourismuskonzeption.  

Bürgerinnen und Bürger sowie Leistungsträger/innen und politische Vertreter/innen der Barlachstadt Güstrow waren aufgerufen, an einer Befragung teilzunehmen. Im Prozess der Erarbeitung der Fortschreibung der Tourismuskonzeption unter Mitwirkung der Öffentlichkeit soll nun nach diesem ersten Schritt ein weiterer folgen. Am 3. November 2022 findet um 18:30 Uhr im Stadtvertretersaal des Rathauses, Markt 1, ein Diskussionsforum statt. Erste Ergebnisse der Befragung werden vorgestellt und darauf basierend die zukünftige Schwerpunktsetzung diskutiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zu kommen, sich zu informieren und ihre Anregungen und Ideen zur touristischen Entwicklung unserer Stadt einzubringen. „Nutzen Sie die Möglichkeit“, sagt Anett Grabbe, Abteilungsleiterin der Barlachstadt Güstrow für die Bereiche Marketing, Kultur und Tourismus, „lassen Sie uns gemeinsam über Ziele, Chancen und Möglichkeiten sprechen und für die Zukunft planen.“

Für Rückfragen steht Frau Anett Grabbe, Abteilungsleiterin Marketing, Kultur und Tourismus, Tel. 769-105 zur Verfügung.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1164 Thu, 27 Oct 2022 11:30:14 +0200 Informationsbericht des Bürgermeisters zur Stadtvertretersitzung am 27. Oktober 2022 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1164&cHash=15a8c6cd79acf574ad1ef2c32692a01b Herr Präsident,

meine sehr verehrten Damen und Herren Stadtvertreter,

liebe Gäste,

Eigene Informationen

Festwochenende mit allen Partnerstädten

Das erste Mal in der Geschichte der Barlachstadt Güstrow fand ein Treffen mit Teilnehmern aus allen Partnerstädten in Güstrow statt. Der Einladung waren Delegationen aus Neuwied, Ribe, Kronshagen, Gryfice und Bures sur Yvette gefolgt. Besondere Programmpunkte waren unter anderem der Besuch des Güstrower „Oktoberfestes“ am 1. Oktober. Höhepunkt des 2. Oktober 2022 war die Festveranstaltung im Rathaus. Hervorgehoben wurden dabei die Städtepartnerschaftsjubiläen - 30 Jahre mit Kronshagen und 25 Jahre mit Gryfice. Am Nachmittag wurden „Sechs Bäume der Partnerschaft“ gepflanzt, die als Zeichen der Freundschaft und Erinnerung an dieses Wochenende dauerhaft in der Barlachstadt sichtbar sein werden. Der Besuch der Kunstnacht an diesem Abend war eine gute Möglichkeit, die bestehenden Freundschaften zu vertiefen bzw. neue zu knüpfen. Am 3. Oktober lernten die Gäste im Rahmen einer Stadtführung ihre Partnerstadt Güstrow noch besser kennen.

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

Am 13. November 2022, 11:30 Uhr, findet eine Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Güstrower Friedhof, Rostocker Chaussee, am Gräberfeld für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges statt. Ich lade Sie und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, daran teilzunehmen.

Europäische Route der Backsteingotik

In diesem Jahr feiert die Europäische Route der Backsteingotik e. V. ihr 15-jähriges Bestehen. Heute umfasst die Route rund 60 Mitglieder – Städte, Regionen, Gemeinden und Institutionen aus Dänemark, Deutschland und Polen – sowie mehrere Förderer und Kooperationspartner, damit hunderte backsteingotische Bauten rund um die Ostsee, abseits der Küsten im Binnenland, in Städten und auf dem Lande. Vom 21. bis 23. September fand in diesem Jahr Chorin die Mitgliederversammlung Backsteingotik statt. Inhalt war vor allem die Ergänzung der Beschilderung um einen entsprechenden QR-Code sowie die einstimmige Wiederwahl des Vorstands und der Geschäftsführerin. Ich habe die Barlachstadt Güstrow als Veranstaltungsort der Mitgliederversammlung für das Jahr 2024 vorgeschlagen.

Fortschreibung der Tourismuskonzeption der Barlachstadt Güstrow 2023+

Da die Tourismusentwicklung einer immer größeren Dynamik unterliegt, schreibt die Barlachstadt die vorliegende Tourismuskonzeption gemäß Beschluss der Stadtvertretung fort. Alle sind aufgerufen, daran mitzuwirken. Auf Basis erster Ergebnisse aus der Befragung findet am 3. November 2022 von 18:30 bis 21:00 Uhr im Stadtvertretersaal des Güstrower Rathauses (Markt 1) ein Diskussionsforum statt, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Der Expertenworkshop für die Leistungsträger/innen und politischen Vertreter/innen der Barlachstadt Güstrow findet am 10. November 2022 von 18:30 bis 21:00 Uhr, ebenfalls im Stadtvertretersaal des Güstrower Rathauses (Markt 1) statt.

Erstes Güstrower Gassenfest 2022

Am 29. Oktober 2022 findet das erste Güstrower Gassenfest statt. Veranstalter ist das Citymanagement der GüstrowCard Betreibergesellschaft in Zusammenarbeit mit der Barlachstadt Güstrow. Durch ein vielfältiges Programm und spannende Aktionen sollen die Besucher in die Innenstadt gelockt werden. Um 16:00 Uhr startet das Laternenbasteln auf dem Marktplatz und die Lichtinstallationen am Dom, am Rathaus und am Stadtmuseum werden eingeschaltet. Ab 18:30 Uhr findet ein Laternenumzug durch die Güstrower Innenstadt statt. Neben den Lasershows ziehen illuminierte Stelzenkünstler durch die Altstadt. Den Abschluss des Abends bilden drei musikinszenierte Feuershows.

Städtische Galerie Wollhalle

Im Rahmen der 21. Güstrower Kunstnacht wurde am 2. Oktober 2022 die 3. Laienkunstausstellung des Landkreises Rostock und der Barlachstadt Güstrow feierlich im Ernst-Barlach-Theater eröffnet. Die Wollhalle zählte in der Kunstnacht insgesamt 785 Besucher.

Museum der Barlachstadt Güstrow

Am 2. Oktober 2022 beteiligte sich das Stadtmuseum mit einem umfangreichen Programm an der 21. Güstrower Kunstnacht. Das Stadtmuseum Güstrow freute sich über 464 Besucher.

Uwe Johnson-Bibliothek

Die Uwe Johnson Tage 2022 wurden wieder in Kooperation mit der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft mit zwei Lesungen in Güstrow durchgeführt. Der Förderpreisträger von 2021, Benjamin Quaderer, und der Wahlmecklenburger Torsten Schulz lasen. Zur Kunstnacht war die Bibliothek sehr gut besucht. Am 22. Oktober fand zum fünften Mal der Star Wars Reads Day statt. Ebenfalls am 22. Oktober erhielt die Bibliothek den Preis „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen 2022“. Es war das erste Mal, dass eine Bibliothek in MV mit dem nationalen Bibliothekspreis ausgezeichnet wurde.

Am Donnerstag, den 10.11.2022, findet eine Krimi-Lesung mit der Autorin Ella Friedrichs „Niemandsschmerz“ statt, deren Handlungsort die Region um Güstrow ist.
Am 3. Dezember bietet die Bibliothek eine Samstagsöffnung mit einer Kinderbuchpremiere. „Wie der Weihnachtsmann fast Weihnachten verschlief“ vom Lokalautor Michael Meiners wird bei freiem Eintritt gelesen.

Am 1. Dezember wird die Bibliothek einen Schließtag einlegen, da Umbauten im Bereich des Ausleihtresens erfolgen.

Den vollständigen Bericht lesen Sie bitte hier!

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1162 Thu, 20 Oct 2022 08:00:43 +0200 Baustart zum barrierefreien Ausbau von 4 Bus-Haltestellen in der Barlachstadt Güstrow https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1162&cHash=d0284fcb7ea4d4cd0d1c3670c5945ab1 Anfang November startet der barrierefreie Ausbau von 4 Bus-Haltestellen. Dies sind die Haltestelle in der Neukruger Straße „Haus des Handwerks“, die Haltestelle auf der Nordseite der Bleicherstraße sowie beide Haltestellen in der Plauer Straße. Die bereits ausgebaute Haltestelle in der Krakower Chaussee im Ortsteil Klueß wird mit einem Fahrgastunterstand ausgestattet.

Begonnen wird mit den Tiefbauarbeiten, welche in Abhängigkeit vom Wetter bis zum Beginn des kommenden Jahres andauern können. Aufgrund der langen Lieferzeiten können die Fahrgastunterstände voraussichtlich erst Mitte April 2023 aufgestellt werden.Während der Bauzeit werden an den Haltestellen temporäre Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Der barrierefreie Umbau der Bushaltestellen in der Barlachstadt wird aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1161 Wed, 19 Oct 2022 08:59:25 +0200 Besuch aus den Partnerstädten - Festwochenende vom 1. - 4. Oktober 2022 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1161&cHash=c6b8ac26be59342aaeefb26d2da3189d Das erste Mal in der Geschichte der Barlachstadt Güstrow fand ein Treffen mit Teilnehmern aus allen Partnerstädten in Güstrow statt. Der Einladung waren Delegationen aus Neuwied, Ribe, Krons­hagen, Gryfice und Bures sur Yvette gefolgt.
Besondere Programmpunkte waren unter anderem der Besuch des Güstrower „Oktoberfestes“ am 1. Oktober im Bürgerhaus. Am folgenden Tag nahmen die Gäste gemeinsam mit dem Präsidenten der Stadtvertretung, Herrn Andreas Ohm, dem Bürger­meister, Herrn Arne Schuldt, sowie weiteren Vertretern der Stadtver­tretung und Mitgliedern des Partnerstadtvereins am Erntedank­gottesdienst in der Pfarrkirche teil. Im Anschluss ging es in den Dom zur Eröffnung der Ausstellung „ASCHKENAS - Jüdisches Leben in Deutschland“. Höhepunkt des 2. Oktober 2022 war eine Festveranstaltung im Rathaus. Hervorgehoben wurden dabei die Städtepartnerschaftsjubiläen - 30 Jahre mit Kronshagen und 25 Jahre mit Gryfice. Nach der Festrede des Präsidenten der Stadtvertretung übermittelten alle Partnerstädte Grußworte und unterstrichen die Bedeutung ihrer Freundschaft auch über Ländergrenzen hinweg.Mit einer Baumpflanzaktion am Nachmittag wurden „Sechs Bäume der Partnerschaft“ gepflanzt, die als Zeichen der Freundschaft und Erinnerung an dieses Wochenende dauerhaft in der Barlachstadt sichtbar sein werden. Für alle Teilnehmer war der Besuch der Kunstnacht an diesem Abend eine gute Möglichkeit, die bestehenden Freundschaften zu vertiefen bzw. neue zu knüpfen. Am 3. Oktober lernten die Gäste im Rahmen einer Stadtführung ihre Partnerstadt Güstrow noch besser kennen. Bei der Verabschiedung der Gäste während eines gemeinsamen Lunch­bufetts gab es viel zu erzählen.

Ein gelungenes Wochenende - alle Teilnehmer waren sich einig, aus Fremden wurden Freunde

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1160 Thu, 06 Oct 2022 09:06:30 +0200 Verkehrsumleitung im Bereich Krönchenhagen/Hirtenstraße aufgehoben https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1160&cHash=7794dd93067643d91b53ad7210821803 Die Hirtenstraße ist nach der Abbruchmaßnahme auf dem Gelände der ehemaligen Backwarenfabrik ab sofort wieder für den öffentlichen Fahrzeugverkehr geöffnet, so dass die damit verbundenen Verkehrsumleitungen in der westlichen Altstadt aufgehoben sind.

Die noch offenen Restarbeiten auf dem Gelände, einschließlich die Umzäunung, werden zeitnah abgeschlossen.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1159 Wed, 05 Oct 2022 08:32:02 +0200 Einladung zur öffentlichen Sitzung des Präventionsrates der Barlachstadt Güstrow am 06.10.2022 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1159&cHash=01baf6f36a19d5b0392e0163be4ee7ad Am 6. Oktober 2022, 17:00 Uhr, kommt der Präventionsrat der Barlachstadt Güstrow zu seiner nächsten Sitzung im Rathaus, Markt 1, Stadtvertretersaal, zusammen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1158 Wed, 05 Oct 2022 08:10:48 +0200 Schulanmeldung für das Schuljahr 2023/24 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1158&cHash=388654ba0ac4067892ed7b1d81bcd83d Die Barlachstadt Güstrow ruft zur Schulanmeldung für das Schuljahr 2023/2024 auf. Es sind alle Kinder anzumelden, die vom 01.07.2022 bis 30.06.2023 sechs Jahre alt werden und hinreichend körperlich und geistig entwickelt sind.

Güstrower Eltern können ihre Kinder in dem Zeitraum vom 01.10.2022 bis 31.10.2022 an der örtlich zuständigen Schule anmelden. Die Zuständigkeit ergibt sich aus der Satzung über die Festlegung von Einzugsbereichen für die allgemein bildenden Schulen in öffentlicher Trägerschaft auf dem Gebiet des Land­kreises Rostock - Schuleinzugsbereichssatzung. Die Satzung ist auf der Homepage des Landkreises Rostock veröffentlicht.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1155 Thu, 22 Sep 2022 11:00:37 +0200 Informationsbericht des Bürgermeisters zur Stadtvertretersitzung am 15.09.2022 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1155&cHash=0a024810699e0e5dc145748f874a0a90 Herr Präsident,
meine sehr verehrten Damen und Herren Stadtvertreter,
liebe Gäste,

Erntedankfest in Gryfice

Vom 9. - 11. September 2022 reiste eine Delegation aus Güstrow in unsere polnische Partnerstadt
Gryfice und nahm am Erntedankfest teil.

Einwohnerversammlung im Ortsteil Klueß

Am 18. August 2022 fand im Ortsteil Klueß eine Einwohnerversammlung statt. Besonderes Anliegen der
Klueßer Bürgerinnen und Bürger war der Wunsch, als Ortsteilbewohner, das Angebot der rebus mittels
Stadttarif nutzen zu können. Derzeit müssen die Nutzer den Überlandtarif bezahlen. Als Anlage zu
meinem Bericht erhalten Sie die Übersicht aller angesprochenen Themen.

Teilnahme am Tag der offenen Tür der FHöVPR

Am 27. August 2022 von 10:00 bis 14:30 Uhr fand auf dem gesamten Gelände der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege der Tag der offenen Tür statt. Neben den
Bewerbungstrainings für die Aufnahme der Polizei-Anwärter/-innen war die Polizei in verschiedenen
Aktionen erlebbar und es wurden viele andere Einrichtungen in und um die FHöVPR vorgestellt. Unter
dem Slogan „Wohnen und Leben in Güstrow“ präsentierten sich neben der Barlachstadt Güstrow auch die
Stadtwerke Güstrow GmbH und die Wohnungsgesellschaft Güstrow GmbH mit einem eigenen Stand.

18. Güstrower Einkaufsnacht

Die 18. Güstrower Einkaufsnacht fand am 10. September 2022, zwischen 18:00 und 23:00 Uhr unter dem
Motto „Italienische Sehnsucht“ in der Güstrower Innenstadt statt. Unter Regie des Gewerbevereins
Güstrow e.V. und Mitwirkung der Barlachstadt Güstrow wurde den Einwohnern und Besuchern der
Barlachstadt ein gelungenes Rahmenprogramm für die 18. Einkaufsnacht geboten. Knapp 40
Einzelhändler hatten ihre Geschäfte Samstagnacht geöffnet. Tolle Modenschauen, die Automeile,
Walkacts und weitere Programmpunkte sorgten neben Sonderangeboten und Rabattaktionen der
Einzelhändler für eine volle Innenstadt.  

Verlinkungsanfrage Branchenbuch OnlineStreet

Das Online-Portal onlinestreet.de hat eine Anfrage zur Linksetzung auf der Seite der Barlachstadt
Güstrow gestellt. Die Seite bietet Informationen zu verschiedenen Branchen in der Barlachstadt Güstrow
an. Nach Prüfung der Seite ist aufgefallen, dass einige Angaben fehlerhaft oder nicht mehr aktuell sind.
Unsere Webseite bietet dem Bürger bereits ein anderes Branchenbuch über informiert.de an. Die
Mitglieder der AG Internet haben der Linksetzung auf der Seite der Barlachstadt Güstrow nicht
zugestimmt. Die Betreiber des Online-Portals wurden darüber in Kenntnis gesetzt.

Fortschreibung der Tourismuskonzeption der Barlachstadt Güstrow 2023+

Im Rahmen der o.g. Fortschreibung findet ab der 37. KW die Beteiligung der Bürger sowie der
touristischen Leistungsträger und politischen Vertreter mittels eines Fragebogens statt. Die Verteilung
erfolgt per Mail bzw. per Auslage in der Güstrow-Information bzw. im Rathaus/Bürgerbüro und wird medial
angekündigt. So besteht bis zum 30.09.2022 die Möglichkeit, ein breites Meinungsspektrum einzuholen.
Die Ergebnisse werden im Rahmen von zwei Workshops am 3. November 2022 bzw.  
10. November diskutiert.

Museum der Barlachstadt Güstrow

Das Stadtmuseum beteiligte sich in diesem Jahr wieder am Kinder-Kunst-Kompass. Unter dem Titel „AUF
WELTREISE – Wir entdecken und gestalten einen Globus“ stand bei der Veranstaltung der Amsterdamer
Globus aus dem Jahr 1618 im Mittelpunkt. Ausgehend von diesem wertvollen Ausstellungsstück, fand in
der Wollhalle eine Bastelaktion mit Kindern zur Anfertigung eines individuell gestalteten Globus statt. Die
Veranstaltung fand reges Interesse vor allem bei den Ferienkindern der Schulhorte. Aufgrund der großen
Nachfrage wurde ein zusätzlicher Termin angeboten. Insgesamt nahmen etwa 90 Kinder an der Aktion
des Stadtmuseums teil.

Vom 18. Juli bis 17. August 2022 absolvierte ein Student der Geschichte der Universität Rostock, ein Praktikum im Museum. Zu seinen Aufgaben gehörten u.a. die Mithilfe bei der Sichtung und Sortierung der Handbibliothek des Museums und die Neuverpackung von Teilbeständen der historischen Fotosammlung des Museums.

Das Stadtmuseum übernahm vom Landkreis Rostock als Dauerleihgabe die Holzskulptur „Heinrich Borwin
II.“ von Friedrich Lorenz aus dem Jahr 2003. Die Skulptur wird im Film-Raum des Museums aufgestellt
und bildet dort nun einen attraktiven Blick- und Anziehungspunkt für die Besucher des Museums.

Städtische Galerie Wollhalle

Spielräume: Britta Matthies und Horst Matthies – Bilder, Bücher, Objekte 

Die in der Zeit vom 21. Mai bis 4. September in der Städtischen Galerie Wollhalle gezeigte
Gemeinschaftsausstellung des Künstlerehepaars aus Hohen Viecheln wurde im Rahmen der Finissage mit einer Künstlerführung beendet. Insgesamt besuchten 638 Gäste die Ausstellung.

3. Laienkunstausstellung des Landkreises Rostock und der Barlachstadt Güstrow 

Unter dem Motto „10 Jahre Landkreis Rostock“ laufen gegenwärtig die Vorbereitungen für die 3. Laienkunstausstellung. Zugelassen sind wieder alle Genres und das Publikum kann erneut sein Lieblingswerk wählen. Die drei Werke mit den meisten Stimmen werden mit Geldpreisen prämiert und im Rahmen der Finissage ausgezeichnet. In der Zeit vom 7. - 9. September konnten die Teilnehmenden je ein Kunstwerk, das einen erkennbaren Bezug zum Motto hat, abgeben. Eröffnet wird die 3. Laienkunstausstellung am Sonntag, dem 2. Oktober, im Rahmen der 21. Kunstnacht. Die Vernissage findet um 18 Uhr im Ernst-Barlach-Theater statt. Zur Eröffnung sprechen Frau Anja Kerl, Kulturdezernentin des Landkreises Rostock und der Bürgermeister der Barlachstadt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Kreismusikschule des Landkreises Rostock, die Auszüge aus ihrem Programm des Kunstnachtabends spielt. Die Galerie ist am Kunstnachtabend von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, danach kann die Ausstellung in der Zeit von Montag, dem 3. Oktober 2022 bis Sonntag, 15. Januar 2023 täglich zwischen 11 und 17 Uhr besucht werden.

Neues Ausstellungsprojekt in Planung: Young Art for Peace

Für Anfang 2024 ist ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Barlachstadt Güstrow und des Kunst- und
Altertumsvereins (KAV) geplant. Die Ausstellung wird den Titel Young Art for Peace tragen und aus zwei
Teilbereichen bestehen. Zum einen aus ausgewählten Exponaten der Internationalen Plakatbiennale der
Kunst- und Designschulen Youth in Europe / Jugend in Europe, die zwischen 2001 und 2014 stattfand
und Ideengeber für die Ausstellung ist. Zum anderen werden Plakate präsentiert, die im Rahmen des im
Vorfeld der Ausstellung stattfindenden Schülerwettbewerbs entstehen. Das Ziel dieser Ausstellung, wie
auch des Wettbewerbs, ist die Förderung des Bewusstseins von Schülerinnen und Schülern sowie der
allgemeinen Öffentlichkeit für aktuelle sensible Themen in Umwelt und Politik unter Verwendung des
Mediums Plakat. Zur Teilnahme am Schülerwettbewerb sind Kinder und Jugendliche aller Schularten und
Jahrgänge in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen sowie junge Leute aus den Partnerstädten Güstrows
(Bure sur Yvette und Gryfice) und der Partnerschule des John-Brinckman-Gymnasiums, der West Valley
High School in Yakima (USA/WA.). In Vorbereitung auf diese Ausstellung haben die beiden
Ausstellungspartner bislang mehrere Arbeitsberatungen abgehalten, einen Kooperationsvertrag
abgeschlossen, die Ausschreibung des Schülerwettbewerbs (dt./engl.) sowie einen Finanzierungsplan
erarbeitet und für September 2022 die Durchführung einer Online-Lehrerfortbildung zur Plakatgestaltung
organisiert.  

Uwe Johnson-Bibliothek

Der Deutsche Bibliotheksverband und die Deutsche Telekom Stiftung haben die Uwe Johnson-Bibliothek
Güstrow als „Bibliothek des Jahres in kleinen Kommunen und Regionen“ 2022 ausgezeichnet. Dieser
Preis ist der nationale Bibliothekspreis und die höchste Auszeichnung, die für Kommunen bis 50.000
Einwohnern vergeben wird. Die Bibliothek wird für das innovative Konzept und die Verbindung von
digitalem und technisch-naturwissenschaftlichem Lernen als beispielgebend für kleine und mittlere
Bibliotheken in ländlich geprägten Regionen ausgezeichnet. Auch Kulturministerin Bettina Martin
gratulierte der Uwe Johnson-Bibliothek und der Barlachstadt Güstrow zum Titel: Man habe sich vorbildlich
zukunftsorientiert aufgestellt, die Bibliothek sei „ein Lernort, der längst weit über Bücher hinausgeht. Hier
treffen Analoges und Digitales zusammen und vereinen sich zu einem innovativen Bildungsangebot.“  
Der Preis wird am 22. Oktober in Güstrow feierlich übergeben. Ich möchte allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Bibliothek für ihre engagierte Arbeit danken und besonders ihnen zum Preis gratulieren.

Die am Sonntag, den 24. Juli durchgeführte Lesung am Strand mit Tom Kummer war bei bestem Wetter sehr gut besucht (ca. 90 Teilnehmende).  

Das am 19. August durchgeführte Erotische Häppchen unter dem Titel „Es war nicht alles Sex“ mit
Tatjana Meissner war bis auf einen Platz ausverkauft.

In den Ferien beteiligte sich die Bibliothek wieder am landesweiten Ferienleseclub „FerienLeseLust MV“
für die 4. - 6. Klassen, ebenso am Ferienprogramm mit bibliothekspädagogischen Workshops.
Seit Schulbeginn sind zudem die Angebote für die Schulen (Einführung und Recherche für die Oberstufe)
gut nachgefragt.

Die nächsten Veranstaltungen sind die Uwe Johnson Tage 2022 in Kooperation mit der
Mecklenburgischen Literaturgesellschaft mit zwei Lesungen in Güstrow: Am 20.9., 19:30 Uhr der
Förderpreisträger von 2021, Benjamin Quaderer, mit seinem ausgezeichneten Roman „Für immer die
Alpen“ und am 22.9., 19:30 Uhr der Autor Torsten Schulz mit dem Roman „Öl und Bienen“.  
Zur Kunstnacht wird ein Gitarrenduo in der Bibliothek auftreten und am 22. Oktober wird wieder vormittags
der Star Wars Reads Day mit ehrenamtlichen Kostümträgern uvm. für die Kinder und Jugendlichen
angeboten.

Genehmigung Umbau Biogasanlage EnviTec Bioenergie Güstrow

Im Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern vom 12.09.2022 Ausgabe 37 wurde der Bescheid zur
Änderung der Biogasanlage der EnviTec Bioenergie Güstrow GmbH am Standort Güstrow veröffentlicht.
Auszüge sind dem Bericht als Anlage beigefügt. Von Interesse sind besonders folgende Teile der
Genehmigung:

  • Errichtung einer Anlage zur Biomethanverflüssigung (LNG)
  • Errichtung und Betrieb eines neuen 4. BHKW mit 1067 kW el
  • Änderung der Zusammensetzung der Inputstoffe – ca. 45 Tt/a Maissilage, 98 Tt/a Geflügeltrockenkot und 150 Tqm/a Wasser

In Bezug auf die aktuelle Energiekrise und den Umbau der Energieversorgung zur Nutzung erneuerbarer
Energien oder von Abfallprodukten eine sehr positive Entwicklung.

Den vollständigen Bericht lesen Sie bitte hier!

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

 

]]>
RSS
news-1154 Thu, 22 Sep 2022 10:32:58 +0200 Einladung zur Präventionsratssitzung am 6. Oktober 2022 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1154&cHash=1f8ad2986d21c5cf5a93f2a0093b07f5 Am 6. Oktober 2022, 17:00 Uhr, kommt der Präventionsrat der Barlachstadt Güstrow zu seiner nächsten Sitzung im Rathaus, Markt 1, Stadtvertretersaal, zusammen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Öffentlichkeitsarbeit/Karin Bartock
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS
news-1153 Wed, 21 Sep 2022 13:43:26 +0200 Fortschreibung der Tourismuskonzeption der Barlachstadt Güstrow 2023+ https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1153&cHash=4533570d8473004e0c38792c39584643 „Der Tourismus in unserer wunderschönen Urlaubsregion hat sich in den vergangenen Jahren trotz der Corona-Krise positiv entwickelt und als Wirtschaftsfaktor weiter an Bedeutung gewonnen“, so Anett Grabbe, Abteilungsleiterin für den Bereich Marketing, Tourismus und Kultur der Barlachstadt Güstrow. Weil die hiesige Tourismusentwicklung einer immer größeren Dynamik unterliegt, hat sich die Barlachstadt entschlossen, die vorliegende Tourismuskonzeption fortzuschreiben. Bürgerinnen und Bürger sowie Leistungsträger:innen und politische Vertreter:innen der Barlachstadt Güstrow sind aufgerufen, daran mitzuwirken. Ihre Meinung und Ihre Anregungen sind der Stadt wichtig. Im Internet unter https://www.guestrow.de/fortschreibung-tourismuskonzeption-2023 ist ein entsprechender Fragebogen eingestellt mit der Bitte, diesen bis zum 30.09.2022 auszufüllen und per E-Mail zurückzusenden. Eine anonyme Zustellung über die Briefkästen am Rathaus oder an der Güstrow-Information, Franz-Parr-Platz 10, ist ebenfalls möglich.

Für alle, die kein Internet nutzen können oder möchten: ausgedruckte Exemplare der Fragebögen liegen zu den Öffnungszeiten in der Güstrow-Information und in der Poststelle der Stadtverwaltung Güstrow, Rathaus, Markt 1, aus. Wir freuen uns über zahlreiche Zusendungen!

Weitere Fragen beantwortet:

Stadtverwaltung Güstrow
Abteilung Marketing, Kultur, Tourismus
Frau Zucker
Franz-Parr-Platz 10
18273 Güstrow, Tel.: 03843 769-163
E-Mail: barbara.zucker@guestrow.de

]]>
RSS
news-1152 Mon, 19 Sep 2022 14:27:06 +0200 Malaktion auf dem Drachenspielplatz am 14.09.2022 https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/nachrichten/pressemeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=1152&cHash=69d49b9791d0aef7e15a782e48d56f4d Am Mittwochnachmittag, 14.09.2022, ergab sich für die Vorbeispazierenden am Spielplatz an der Bistede einmal ein ganz anderes Bild. Es waren nicht nur spielende Kinder auf dem Spielplatz zu sehen, sondern auch welche, die, mit Pinseln und Farben ausgestattet, engagiert am Streichen des großen Spielgerätes waren.

Die Stadtverwaltung der Barlachstadt Güstrow hatteim Stadtanzeiger sowie über Plakate in den Kindereinrichtungen vor Ort zu der gemeinsamen Malaktion eingeladen. Der Einladung waren etwa 20 Kinder und 10 Erwachsene gefolgt. Während die Farbtöpfe sich schnell leerten, waren der Tatendrang und der Spaß der Beteiligten bis zum Ende unerschöpflich. Ob es sich bei dem Spielgerät nun um einen Drachen, eine Schlange oder ein Krokodil handelt, konnte nicht einstimmig geklärt werden. Einig waren sich aber alle Anwesenden darüber, dass das Tier mit der frischen Farbe wieder richtig schön aussieht und dass der Rest der Spielgeräte bei einer weiteren gemeinsamen Aktion auch noch einen neuen Anstrich bekommen sollte. Die Stadtverwaltung dankt allen fleißigen Helfern.

Kontakt:
Barlachstadt Güstrow
Karin Bartock
Öffentlichkeitsarbeit
Markt 1, 18273 Güstrow
Tel. 03843 769-101, Fax 769-501
karin.bartock@guestrow.de

]]>
RSS