Informationen aus der Barlachstadt Güstrow zur Coronavirus-Pandemie

Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns bei der Bewältigung der Corona-Krise:

Maßnahmen der Landesregierung

Bitte beachten Sie stets die tagesaktuellen Informationen der Landesregierung M-V unter www.regierung-mv.de!

"Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern stark getroffen. Besonders betroffene Bereiche der Wirtschaft sind beispielsweise die Dienstleistungs­bereiche, Tourismus und das Produzierende Gewerbe. In einigen Branchen dauern die Einnahme­verluste an. Um Unternehmen weiter nachhaltig zu stabilisieren, sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Es gibt ein großes Unterstützungs­paket - das Winter-Stabilisierungs­programm für Wirtschaft und Arbeit in MV -, das für die heimische Wirtschaft bereit steht. Die Bandbreite reicht von der Ergänzung von Bundes­programmen, wo sie zu kurz greifen (Ergänzung der Über­brückungs­hilfe II), über die Neuauflage von bewährten Landes­programmen (Neuauflage der rückzahlbaren Corona-Liquiditätshilfe) und die Anpassung aktueller Programme (Weiterentwicklung der Neustart-Prämie) bis zu Unterstützungs­programmen für das Beher­ber­gungs­gewerbe und den Bereich der Veranstaltungs­wirtschaft. Mit dem Programm werden zusätzlich zum MV-Schutzfonds weitere 130 Millionen Euro zur Verfügung gestellt."

Weitere Infotmationen finden Sie auf der Corona-Seite der Landesregierung M-V: www.regierung-mv.de/corona

  • Neustart-Prämie für Beschäftigte nach Kurzarbeit

Für die im Zukunftsbündnis beschlossene „Neustart-Prämie“ für Beschäftigte nach Kurzarbeit sind die Förderbedingungen fixiert. Die Prämien können Unternehmen beantragen, die ihren im Land Beschäftigten Sonderzahlungen gewähren, um die zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise abzumildern.
Weitere Informationen finden Sie unter www.gsa-schwerin.de.

  • Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Ziel der Überbrückungshilfe ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie hohe Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, bis Juni 2021 eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren und sie so in der Existenz zu sichern.

Nähere Informationen, Anträge und Dokumente finden Sie unter www.lfi-mv.de.

  • Liquiditätshilfen für Freiberufler und Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU)

Liquiditätshilfe für Kleinstbetriebe und Freiberufler durch rückzahlbare zinsfreie Zuschüsse bis 20.000 Euro. Liquiditätshilfe für betriebsnotwendige Ausgaben von KMU durch rückzahlbare Zuschüsse bis 200.000 Euro möglich. Die Darlehen zwischen 20.001 EUR und 200.000 EUR sind im ersten Jahr zinsfrei, danach fallen Zinsen in Höhe von 3,69 % p.a. an. Das erste Jahr ist tilgungsfrei. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsa-schwerin.de.

  • Finanzwirtschaftliche Maßnahmen

Um in Not geratene Unternehmen zu unterstützen, greifen ab sofort umfangreiche steuerliche Maßnahmen. Der Finanzverwaltung werden erweiterte Möglichkeiten für die Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen, die zinsfreie Stundung sowie die Anpassung von Vorauszahlungen für Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer eingeräumt.

Ab sofort gilt Folgendes:

1. Unmittelbar und erheblich betroffene Steuerpflichtige können bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse formlose Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern, sowie formlose Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer stellen. Die entstandenen Schäden müssen wertmäßig nicht im Einzelnen nachgewiesen werden. Bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. In der Regel kann in diesen Fällen auf die Erhebung von Stundungszinsen verzichtet werden.

2. Für etwaige Stundungs- und Erlassanträge für Gewerbesteuer gilt auch im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang mit Auswirkungen des Corona-Virus, dass diese an die Gemeinden zu richten sind.

3. Die Vereinfachungen gelten zunächst bis zum 31. Dezember 2020.

4. Von Vollstreckungsmaßnahmen wird bei unmittelbar und erheblich betroffenen Steuerpflichtigen bis zum 31. Dezember 2020 bei rückständigen oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Steuern in der Regel abgesehen. In diesen Fällen werden die im Zeitraum ab dem vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Regelungen bis zum 31. Dezember 2020 verwirkten Säumniszuschläge für diese Steuern bis zum 31. Dezember 2020 erlassen.

Die innerhalb der Finanzverwaltung abgestimmten bundeseinheitlichen Regeln stehen im Steuerportal M-V zum Download bereit. Fragen zu den steuerlichen Maßnahmen beantworten die zuständigen Finanzämter. Die Kontaktdaten sind auf dem Steuerportal M-V zu finden.

Die Finanzverwaltung hat zudem einen Musterantrag erstellt, den Sie hier abrufen können.

Maßnahmen der Bundesregierung

Bitte beachten Sie stets die tagesaktuellen Informationen der Bundesregierung unter www.bundesregierung.de!

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, hat die Bundesregierung umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. 

  • Corona-Novemberhilfe 2020 / Überbrückungshilfe II

Die Novemberhilfe des Bundes richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen erfasst sind.

Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können bereits gestellt werden.

Die Antragstellung erfolgt elektronisch durch Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, vereidigte Buchprüfer*innen oder Rechtsanwält*innen über die Überbrückungshilfe-Plattform (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).

  • Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es Ihnen einen Teil des Entgelts für Ihre Beschäftigten. Außerdem werden Ihnen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert erstattet. Kurzarbeitergeld erfordert, dass Ihr Betrieb bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Diese und weitere Informationen erhalten Sie unter: www.arbeitsagentur.de

  • Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-VoV-2 Krise in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag

- FAQ zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)
- Verfahrensabsprachen zum SodEG

Hier geht es zu den Anträgen und weiteren Informationen rund um das Thema SodEG: www.bmas.de

  • Grundsicherung für Freiberufliche / Künstlersozialkasse

Selbständige, also auch freiberufliche Künstlerinnen und Künstler, können eine Grundsicherung nach Arbeitslosengeld (ALG II) beantragen, wenn sie weniger als 15 Wochenstunden arbeiten (können). Dies ist in Notfällen auch als Soforthilfe möglich. Die Antragsunterlagen sind unter dem Link www.arbeitsagentur.de zu finden. Der Bund hat die Verfahren deutlich erleichtert, um diese Leistungen schnell und unbürokratisch bereitstellen zu können. Das vorhandene Vermögen (sofern nicht erheblich) muss beispielsweise nicht angetastet werden. Nähere Infos dazu hier: www.bmas.de.

Arbeitslosengeld II - Tutorials und Flyer zur Hilfe bei den Online-Anträgen finden Sie hier: www.arbeitsagentur.de.

Unter dem Link www.vs.verdi.de finden Sie Informationen zu verschiedenen Coronahilfen.

Das Künstlersozialversicherungsgesetz bietet einige Maßnahmen bei Einnahmeausfällen u.a. durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets oder wenn in Unternehmen mit geringeren Umsätzen bei künstlerischen Leistungen zu rechnen ist. Die Künstlersozialkasse ist unbürokratisch bereit, fällige Beiträge zu stunden oder Beitragssenkungen zu prüfen. Unter dem Link www.kuenstlersozialkasse.de finden Sie dazugehörigen Informationen.

Weitere Maßnahmen

  • IHK zu Rostock

Informationen zur Unterstützung für Unternehmen finden Sie unter www.rostock.ihk24.de

„Lieber FAIRzichten als verzichten“: Damit Kulturstätten, Fitnessstudios, Restaurants, Campingplätze und somit ein Teil der Wirtschaft nicht dauerhaft verloren gehen, können Verbraucher mit einem Onlineformular ganz einfach und unbürokratisch auf einen Teil ihrer gesetzlichen Erstattungsansprüche FAIRzichten. Dafür hat die IHK das Portal wir-fairzichten.de ins Leben gerufen.

  • MV-Wir packen an!

Die Landesregierung, die LMS Agrarberatung, der Landesbauernverband und die Arbeitsagentur Nord stellen ein Portal zur Verfügung, das die konkrete Nachfrage der Betriebe in Land- und Ernährungswirtschaft in MV nach Helfern mit den Menschen zusammenbringt, die dazu bereit sind.
Zum Vermittlungsportal (bitte Firefox oder Chrome als Browser nutzen!): www.mv-wir-packen-an.de

  • Ehrenamtsstiftung unterstützt das Ehrenamt in Corona-Krise

Anträge Soforthilfe: www.ehrenamtsstiftung-mv.de/foerderung/soforthilfe
Mehr zu den Angeboten und Aktivitäten der Ehrenamtsstiftung unter: www.ehrenamtsstiftung-mv.de

  • GEMA

Informationen für Mitglieder und Kunden der GEMA: www.gema.de/aktuelles/coronavirus

Sonstige Informationen:

Eltern-Informationen KiTa

Schnelle Hilfen für die Wirtschaft - RettungsRing MV

Damit Sie als Unternehmerinnen und Unternehmer einen tagesaktuellen Überblick erhalten und schnell auf vorhandene Unterstützungen des Bundes und des Landes im Zusammenhang mit der Corona-Krise zugreifen können, haben 15 kommunale Wirtschaftsförderer Mecklenburg-Vorpommerns mit der Plattform www.RettungsRingMV.de ein Informations- und Serviceportal geschaffen.

RettungsRingMV bietet eine Gesamtübersicht über aktuelle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten wie Gehalts-, Lohn- oder Verdienstausfall, Zuschüsse, Liquiditätshilfen und Kredite, Bürgschaften, steuerliche Erleichterungen oder Stundungen. Informationen zu den einzelnen Programmen sind ebenso zu finden wie Formulare und Antragsunterlagen sowie Kontakte zu den Bewilligungsinstitutionen sowie den kommunalen Partnern.

Digitaler Marktplatz MV

Der Digitale Marktplatz für Mecklenburg-Vorpommern ist das neue digitale Schaufenster für den Einzelhandel und die Gastronomie in unserem Bundesland. Es werden Angebote oder Initiativen sichtbar gemacht – völlig kostenlos, ohne eigene Online-Infrastruktur, ohne Vertriebsmargen. Es ist eine Plattform von Menschen für Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich ein „Amazon des Nordens“ wünschen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.marktplatz.digitalesmv.de

Filmbeitrag zu den Corona Einschränkungen in der Barlachstadt Güstrow

Beitrag von MV1 auf YouTube: "Güstrow ist immer einen Besuch wert - auch und gerade in diesen Zeiten"

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