Informationen aus der Barlachstadt Güstrow zur Coronavirus-Pandemie

Liefer- und Bestellservice in Güstrow unter der "Mein Güstrow" App / Stadtgewerbe mobil

Zuhause bleiben, lokal einkaufen

Die Stadtwerke Güstrow GmbH unterstützen in Kooperation mit der GüstrowCard Betreibergesellschaft mbH Güstrower Geschäfte, Restaurants und Cafés, die Online Shops, lokale Lieferdienste oder Abholmöglichkeiten anbieten mit der neuen Katergorie "Stadtgewerbe mobil" unter der App "Mein Güstrow". Die App kann kostenlos im App Store und im Google Play Store unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.mein-guestrow.de

Projekt des DRK Güstrow zur Nachbarschaftshilfe

Weitere Informationen finden Sie unter: www.drk-guestrow.de

Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns bei der Bewältigung der Corona-Krise:

Maßnahmen der Landesregierung

Bitte beachten Sie stets die tagesaktuellen Informationen der Landesregierung M-V unter www.regierung-mv.de!

Die Landesregierung hat sich in der Kabinettssitzung vom 24.03.2020 auf die Schaffung eines „MV-Schutzfonds“ verständigt. Mit einem Maßnahmenpaket von insgesamt 1,1 Milliarden Euro sollen die Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe einschließlich Kulturschaffender im Land unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden.

Die Hilfsmaßnahmen für Wirtschaft und Arbeitsplätze sind: 

  • Kleinstunternehmen und Kleinunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern in wirtschaftlicher Schieflage können eine Soforthilfe beantragen. Sie muss nicht zurückgezahlt werden. Anträge können beim Landesförderinstitut beantragt werden. Damit zieht das Land die Hilfen des Bundes für Kleinstunternehmen vor (einmalig 9.000 Euro bei 0-5 Arbeitsplätzen, 15.000 Euro bei 6-10 Arbeitsplätzen) und unterstützt mit 125 Millionen Euro aus eigenen Mitteln auch Kleinunternehmen bis 100 Beschäftigte, die sich aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden (einmalig 25.000 Euro bei 11-24 Arbeitsplätzen, 40.000 Euro bei 25-49 Arbeitsplätzen, 60.000 Euro bei 50-100 Arbeitsplätzen). 

Das Antragsformular kann vorab per E-Mail (soforthilfe@lfi-mv.de) übermittelt werden jedoch ist eine postalische Zusendung des Formulars zwingend erforderlich!

Antragsformular: Antrag Landesförderinstitut

  • Für alle Unternehmen stehen 200 Mio. Euro für weitgehend zinsfreie Überbrückungsdarlehen bereit 
  • Der Bürgschaftsrahmen des Landes wird um 400 Millionen auf 1,6 Milliarden Euro erhöht. 
  • 100 Mio. Euro werden für ein Beteiligungsprogramm bereitgestellt, mit dem sich das Land zeitweilig an Unternehmen beteiligen kann, um diese zu stabilisieren.
  • Für Unternehmen zwischen 101 und 249 Beschäftigten, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, sollen individuelle Expresshilfen gefunden werden. Dazu gehören alle Instrumente des vorhandenen Hilfsprogramms. Darüber entscheidet im Einzelfall das Entscheidungsgremium für das Sondervermögen „MV-Schutzfonds“.
  • Sonderprogramm für Landesbürgschaften/ höhere Kredite/ Schnelle Bürgschaften

Auflegung eines Sonder-Landesbürgschaftsprogramms für Liquiditätshilfen für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich durch die Erhöhung seines Rückbürgschaftsanteils an der Verdoppelung des Bürgschaftsvolumens der Bürgschaftsbank M-V für Kredite von Hausbanken von 1,25 Millionen Euro auf bis zu 2,5 Millionen Euro pro Einzelfall. Bürgschaften bis zu einem Kreditvolumen in Höhe von 250.000 Euro für KMU können in einem abgekürzten und vereinfachten Verfahren durch die Bürgschaftsbank ohne weitere Gremienbeteiligung entschieden werden. Link: Bürgschaftsbank MV

  • Liquiditätshilfen für Freiberufler und Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU)

Liquiditätshilfe für Kleinstbetriebe und Freiberufler durch rückzahlbare Zuschüsse bis 20.000 Euro. Die Mittel sollen in einem vereinfachten Verfahren durch die Gesellschaft für Arbeitsmarkt und Strukturentwicklung (GSA) ausgereicht werden. Liquiditätshilfe für betriebliche Ausgaben von KMU durch rückzahlbare Zuschüsse bis 200.000 Euro. Link: Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH

  • Beschleunigte Auszahlung von Zuschüssen innerhalb einer Woche

Beschleunigte Auszahlung von bereits bewilligten Investitionszuschüssen (GRW) an geförderte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft innerhalb einer Woche nach Eingang der Mittelanforderung. Beschleunigte Auszahlung der Investitionszuschüsse an Kommunen im Rahmen der Infrastrukturförderung innerhalb einer Woche nach Eingang der Mittelanforderung. Das Wirtschaftsministerium hat für die heimische Wirtschaft bei auftretenden Problemen eine Unternehmens-Hotline (0385/588-5588) geschaltet.

  • Finanzwirtschaftliche Maßnahmen

Um in Not geratene Unternehmen zu unterstützen, greifen ab sofort umfangreiche steuerliche Maßnahmen. Der Finanzverwaltung werden erweiterte Möglichkeiten für die Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen, die zinsfreie Stundung sowie die Anpassung von Vorauszahlungen für Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer eingeräumt.

Ab sofort gilt Folgendes:

1. Unmittelbar und erheblich betroffene Steuerpflichtige können bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse formlose Anträge auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern, sowie formlose Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer stellen. Die entstandenen Schäden müssen wertmäßig nicht im Einzelnen nachgewiesen werden. Bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen sind keine strengen Anforderungen zu stellen. In der Regel kann in diesen Fällen auf die Erhebung von Stundungszinsen verzichtet werden.

2. Für etwaige Stundungs- und Erlassanträge für Gewerbesteuer gilt auch im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang mit Auswirkungen des Corona-Virus, dass diese an die Gemeinden zu richten sind.

3. Die Vereinfachungen gelten zunächst bis zum 31. Dezember 2020.

4. Von Vollstreckungsmaßnahmen wird bei unmittelbar und erheblich betroffenen Steuerpflichtigen bis zum 31. Dezember 2020 bei rückständigen oder bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Steuern in der Regel abgesehen. In diesen Fällen werden die im Zeitraum ab dem vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Regelungen bis zum 31. Dezember 2020 verwirkten Säumniszuschläge für diese Steuern bis zum 31. Dezember 2020 erlassen.

Die innerhalb der Finanzverwaltung abgestimmten bundeseinheitlichen Regeln stehen im Steuerportal M-V zum Download bereit. Fragen zu den steuerlichen Maßnahmen beantworten die zuständigen Finanzämter. Die Kontaktdaten sind auf dem Steuerportal M-V zu finden.

Die Finanzverwaltung hat zudem einen Musterantrag erstellt, den Sie hier abrufen können.

  • Ausbildungsfortsetzungsförderung für durch die Corona-Krise in Not geratene Betriebe

Bis Ende September 2020 wird das Land den betroffenen Ausbildungsunternehmen bis zu 80 Prozent der Ausbildungsvergütung erstatten und einen nicht rückzahlbaren Zuschuss gewähren. Anspruchsberechtigt sind Betriebe aller Branchen und Größen, sofern die folgende Voraussetzung gegeben ist: 50 Prozent der Belegschaft müssen von Kurzarbeit betroffen sein oder in der Anzeige über den Arbeitsausfall gegenüber der Arbeitsverwaltung eine Reduzierung der regelmäßigen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit für mindestens 50 Prozent der Beschäftigten mitgeteilt haben.

Das Programm soll am 1. Mai 2020 starten, entsprechende Anträge können dann als Download-Datei unter www.lfi-mv.de heruntergeladen werden.

Maßnahmen der Bundesregierung

Bitte beachten Sie stets die tagesaktuellen Informationen der Bundesregierung unter www.bundesregierung.de!

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, hat die Bundesregierung umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. 

  • Kurzarbeitergeld

Unternehmen können Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent Ihrer Mitarbeiter vom Arbeitsausfall betroffen sind. Damit die Unternehmen schnell Kurzarbeitergeld bekommen, sollte der Antrag noch im März bei der Bundesagentur gestellt werden. Voraussetzung ist, dass vorher eine betriebliche Vereinbarung und/oder Ergänzungen der Arbeitsverträge mit den Mitarbeitern gezeichnet wurden. Dann können die Unternehmen eine Anzeige bei der Agentur für Arbeit aufgeben. Sollten die Unternehmen als Arbeitgeber schon beim Arbeitgeberservice registriert sein, sollten Sie bitte ausschließlich diesen Zugang zur Beantragung nutzen und sich nicht erneut anmelden.
Weitere Infos unter:

https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

  • Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-VoV-2 Krise in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag

- FAQ zum Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)
- Verfahrensabsprachen zum SodEG

  • Miete

Die Miete ist regelmäßig ein großer Kostenfaktor. Unternehmen sollten dazu Kontakt mit Ihrem Vermieter aufnehmen und die Möglichkeiten für Stundungen besprechen. 
Kündigungen sollen verboten werden, wenn Einkommensausfälle dazu führen, dass man die Miete nicht zahlen kann. Gelten soll dies zunächst für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete soll aber im Grundsatz bestehen bleiben.

  • Grundsicherung für Freiberufliche / Künstlersozialkasse

Selbständige, also auch freiberufliche Künstlerinnen und Künstler, können eine Grundsicherung nach Arbeitslosengeld (ALG II) beantragen, wenn sie weniger als 15 Wochenstunden arbeiten (können). Dies ist in Notfällen auch als Soforthilfe möglich. Die Antragsunterlagen sind unter dem Link www.arbeitsagentur.de zu finden. Der Bund hat die Verfahren deutlich erleichtert, um diese Leistungen schnell und unbürokratisch bereitstellen zu können. Das vorhandene Vermögen (sofern nicht erheblich) muss beispielsweise nicht angetastet werden. Nähere Infos dazu hier: www.bmas.de.

Arbeitslosengeld II - Tutorials und Flyer zur Hilfe bei den Online-Anträgen finden Sie hier: www.arbeitsagentur.de.

Unter dem Link www.vs.verdi.de finden Sie unter anderem eine Handreichung zur Dokumentation von Ausfällen oder auch Hinweise zur Künstlersozialkasse.

Das Künstlersozialversicherungsgesetz bietet einige Maßnahmen bei Einnahmeausfällen u.a. durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets oder wenn in Unternehmen mit geringeren Umsätzen bei künstlerischen Leistungen zu rechnen ist. Die Künstlersozialkasse ist unbürokratisch bereit, fällige Beiträge zu stunden oder Beitragssenkungen zu prüfen. Unter dem Link www.kuenstlersozialkasse.de finden Sie dazugehörigen Informationen.

  • Stundung der Sozialversicherungsbeiträge bei den Krankenkassen

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise erhalten betroffene Unternehmen die Möglichkeit, ihre Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden zu lassen.

Weitere Informationen unter: www.gkv-spitzenverband.de

Weitere Maßnahmen

  • IHK zu Rostock

Die Corona-Krise und die damit zusammenhängenden restriktiven Maßnahmen wirken sich schon jetzt erheblich auf die Wirtschaft aus. In dieser Situation möchte die IHK zu Rostock ihre von der Corona-Krise betroffenen IHK-zugehörigen Betriebe entlasten. Das Präsidium der IHK zu Rostock hat beschlossen, dass nach der IHK-Beitragsordnung für die im Handelsregister eingetragenen (HR)-Firmen und Organschaften Mahnung und Beitreibung bis auf weiteres ausgesetzt werden. Für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen werden offene Beiträge auf Antrag in einem „schlanken Verfahren“ gestundet. Beitragserlass oder -niederschlag bleiben einer Einzelfallprüfung vorbehalten. Der Antrag ist ab 13. KW unter www.rostock.ihk24.de zu finden.

Für Kleingewerbetreibende, sog. KGT, wird die Beitragsveranlagung bis auf weiteres sowohl für die Vorjahre wie auch das laufende Jahr ausgesetzt. Für bereits veranlagte/gezahlte Beiträge besteht die Möglichkeit einer Rücküberweisung/Stundung grundsätzlich nicht. Prüfungsgebühren für die ausgefallenen Zwischenprüfungen werden den vom Ausfall betroffenen Ausbildungsbetrieben zu 50 Prozent erstattet.

„Lieber FAIRzichten als verzichten“: Damit Kulturstätten, Fitnessstudios, Restaurants, Campingplätze und somit ein Teil der Wirtschaft nicht dauerhaft verloren gehen, können Verbraucher mit einem Onlineformular ganz einfach und unbürokratisch auf einen Teil ihrer gesetzlichen Erstattungsansprüche FAIRzichten. Dafür hat die IHK das Portal wir-fairzichten.de ins Leben gerufen.

  • MV- Wir packen an!

Die Landesregierung, die LMS Agrarberatung, der Landesbauernverband und die Arbeitsagentur Nord stellen ein Portal zur Verfügung, das die konkrete Nachfrage der Betriebe in Land- und Ernährungswirtschaft in MV nach Helfern mit den Menschen zusammenbringt, die dazu bereit sind.
Zum Vermittlungsportal (bitte Firefox oder Chrome als Browser nutzen!): www.mv-wir-packen-an.de

  • Ehrenamtsstiftung unterstützt das Ehrenamt in Corona-Krise

Anträge Soforthilfe: www.ehrenamtsstiftung-mv.de/foerderung/soforthilfe
Mehr zu den Angeboten und Aktivitäten der Ehrenamtsstiftung unter: www.ehrenamtsstiftung-mv.de

  • GEMA

Für Lizenznehmer der GEMA ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020. Pressemitteilung: www.gema.de/musiknutzer

Hilfe für Mitglieder und Kunden der GEMA: www.gema.de/aktuelles

Sonstige Informationen:

Schnelle Hilfen für die Wirtschaft - RettungsRing MV

Damit Sie als Unternehmerinnen und Unternehmer einen tagesaktuellen Überblick erhalten und schnell auf vorhandene Unterstützungen des Bundes und des Landes im Zusammenhang mit der Corona-Krise zugreifen können, haben 15 kommunale Wirtschaftsförderer Mecklenburg-Vorpommerns mit der Plattform www.RettungsRingMV.de ein Informations- und Serviceportal geschaffen.

RettungsRingMV bietet eine Gesamtübersicht über aktuelle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten wie Gehalts-, Lohn- oder Verdienstausfall, Zuschüsse, Liquiditätshilfen und Kredite, Bürgschaften, steuerliche Erleichterungen oder Stundungen. Informationen zu den einzelnen Programmen sind ebenso zu finden wie Formulare und Antragsunterlagen sowie Kontakte zu den Bewilligungsinstitutionen sowie den kommunalen Partnern.

Digitaler Marktplatz MV

Der Digitale Marktplatz für Mecklenburg-Vorpommern ist das neue digitale Schaufenster für den Einzelhandel und die Gastronomie in unserem Bundesland. Es werden Angebote oder Initiativen sichtbar gemacht – völlig kostenlos, ohne eigene Online-Infrastruktur, ohne Vertriebsmargen. Es ist eine Plattform von Menschen für Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich ein „Amazon des Nordens“ wünschen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.marktplatz.digitalesmv.de

Filmbeitrag zu den Corona Einschränkungen in der Barlachstadt Güstrow