Vor dem Schloss liegt der Schlossgarten mit seinem schattigen Laubengang und dem Schlossgraben.

Im 16. Jahrhundert entstand dieses bedeutendste Renaissancebauwerk Norddeutschlands zunächst als Sitz des Herzogs Ulrichs, der nach einem Brand der bestehenden alten Burg seine neue Residenz dem Repräsentationsbedürfnis seiner Zeit anpassen ließ. Die Ostseite des nach Entwürfen des Baumeisters Franz Parr errichteten Schlosses ist offen. Ein die Lücke nahezu ausfüllender Flügel wurde am Ende des 18. Jahrhundert abgebrochen. Nur zwei Jahre war das Schloss Schauplatz der glanzvollen Wallensteinschen Hofhaltung, aber auch Ausgangspunkt großzügiger und kluger Reformgedanken. In den folgenden Jahrhunderten erlebte das Schloss eine wechselvolle Geschichte bis 1972 nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten die ersten Räume als Schlossmuseum genutzt werden konnten. Das Schloss bietet seinen Besuchern neben den historischen Repräsentationsräumen in einer ständigen Ausstellung Kunst und Kunsthandwerk von der Antike bis zur Gegenwart sowie eine Jagdwaffenausstellung aus der Sammlung der mecklenburgischen Herzöge.