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Zahlen und Fakten

Gesamtfläche 7.086 ha
davon  
Baufläche 906 ha
Landwirtschafts-
fläche
2.830 ha
Wald 1.880 ha
Kleingärten 160 ha
Sport- und Erholungsflächen 80 ha
Verkehrsflächen 350 ha
Gewässer 786 ha
Sonstige Flächen 94 ha

Einwohner

(Stand 31.12.2015, Quelle: Barlachstadt Güstrow)

Hauptwohnung 29421
Haupt- und Nebenwohnung 30087

Ortsteile der Barlachstadt Güstrow

Zur Barlachstadt Güstrow gehören die Ortsteile Suckow, Klueß, Primerburg und Neu Strenz.  

Ortsteil Suckow

  • Fläche: 889 ha
  • Lage: an der B 103 Richtung Rostock / Autobahnanschluss A 19, ca. 3 km von Güstrow entfernt
  • Suckow gehörte bis 1952 zur Gemeinde Sarmstorf (vormals Eigentum des Freistaates Mecklenburg-Schwerin) und wurde dann mit der Auflösung der Länder und Bildung der Bezirke Ortsteil von Güstrow. Nach der Wende wurden neue Baugebiete ausgewiesen. Es entstanden Einzel- und Doppelhäuser. Die Zahl der Einwohner stieg um mehr als das Doppelte.
  • Heute wird der stadtnahe Ortsteil hauptsächlich als Wohnstandort genutzt. Die Einfamilienhaussiedlung mit dem Altbestand der Dorfstraße (vorwiegend Doppelhäuser) und die neuen Siedlungen am Kattenberg und im Siedenlande prägen das Bild. Das ehemalige Gutshaus und die unter Denkmalschutz stehende Luftschifffahrthalle (sog. Zeppelinhalle oder Schwarze Scheune) sind in Privatbesitz. Sie stehen leer. In Suckow gibt es eine Kirche, einen Rad- und Wanderweg nach Güstrow sowie eine größere Anzahl von Gewerbebetrieben.

Ortsteil Klueß

  • Fläche: 721 ha
  • Lage: an der L 37 Richtung Krakow am See / B 104 Richtung Teterow / Autobahnanschluss 19, etwa 5 Km von Güstrow entfernt
  • Unter dem Namen Pustekow wurde der Ort erstmals 1316 erwähnt. 1663 erscheint in Ortsangaben daneben auch der Name Klueß, ab 1887 wird nur noch von Klueß gesprochen. Der Ortsteil gehörte einmal zur Gemeinde Kirch Rosin und wurde 1952 Ortsteil von Güstrow. Heute beschäftigt sich der 2004 gegründete Verein "Klueßer Sandhasen e. V." mit der Aufarbeitung der Geschichte. Der 1. Teil und der 2. Teil der Chronik liegen vor und sind im Stadtarchiv "Heinrich Benox" der Barlachstadt Güstrow einzusehen. Die Einwohner des Ortsteils begingen am 2. November 2009 den 110. Gründungstag der "Alten Schule Klueß", an der von 1899 bis 1956 unterrichtet wurde.
  • Der Ortsteil ist durch Wohnen und Gewerbe geprägt. Die noch heute erkennbare Dorfstruktur ist im 19. Jahrhundert entstanden. Man findet Klinkerbauten und ein ehemaliges Kirchgemeindehaus mit einem Glockenturm, das heute als Wohnhaus genutzt wird, daneben neue Einfamilienhäuser. Es gibt einen Spielplatz, einen Sportplatz, eine Gaststätte, eine Eisdiele sowie zahlreiche Gewerbeansiedlungen. Klueß ist Sitz des Autobahnamtes.  

Ortsteil Primerburg

  • Fläche: 771,4 ha
  • Lage: zwischen Bahnhof Primerburg und Verbindungschaussee
  • Ursprünglich gehörten nur die Forsthäuser (jetzt: Zum Steinsitz) und die angrenzenden Wälder und Wiesen zum Stadtteil Primerburg (alt: Kämmerei-Ortschaft Priemer Burg). Das Forsthaus mit Backstein-Fachwerkstil wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jh. errichtet und bis 1999 als Revierförsterei der Stadt Güstrow genutzt. Ab ca. 1930 gehörte die jetzige Gewerbefläche an der Straße Primerburg zum Heereszeugamt. Auf den Ruinen des Heereszeugamtes wurde 1949 der VEB Landtechnisches Instandsetzungswerk errichtet, das heute nicht mehr besteht. Im Gewerbegebiet Primerburg sind zurzeit 7 Unternehmen ansässig. Der einstige Standort der Zuckerfabrik Nordkristall soll wieder entwickelt werden. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Natur- und Umweltpark Güstrow.
  • Tipp: Zur Geschichte des Primer Waldes ist eine Broschüre erschienen. Sie kann im Stadtarchiv eingesehen werden.

Ortsteil Neu Strenz

  • Fläche: 123 ha
  • Lage: Ortsausgang Schwaaner Straße
  • Urkundlich erwähnt wurde Strenz erstmals 1335. Es entwickelten sich zwei Ortsteile. Das landwirtschaftlich orientierte Dorf Strenz zählte 1939 210 Einwohner, die Häuslerkolonie Neu Strenz 270. Im Jahre 1952 kam Neu Strenz zu Güstrow. Im Bestand findet man heute noch einige der um die Jahrhundertwende entstandenen Ackerbürgerhäuser. Nach der Wende wurden neue Einfamilienhäuser und ein Spielplatz gebaut.